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Politik

Weitere Hilfen für Menschen ohne Kran­ken­ver­siche­rung

Dienstag, 4. Juni 2019

/kazoka303030, stockadobecom

Berlin – Das Land Berlin stellt weitere Hilfen für Menschen ohne Kran­ken­ver­siche­rung bereit. „Ich bin sehr froh, dass seit letzter Woche auch Menschen ohne Krankenversi­che­rung eine medizinische Behandlung in Berlin bekommen können“, erklärte Berlins Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) heute.

Die zuständige Beratungsstelle habe vor wenigen Tagen die ersten Scheine zur Kos­ten­übernahme ausgestellt. So könne etwa die Krebstherapie bei einem nicht kranken­versicherten und wohnungslo­sen jungen Mann beginnen.

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Die im Oktober 2018 eingerichtete Clearingstelle für nicht krankenversicherte Men­schen stellt die Scheine laut Angaben nach Beratungsterminen aus. Die Hälfte der jährlichen Landesmittel von 1,5 Millionen Euro steht nach Angaben einer Sprecherin für die Ge­sundheitsversorgung bereit.

Ob zusätzliches Geld benötigt wird und woher es kommen könnte, war zunächst offen. Die Berliner Krankenhausgesellschaft hatte 2018 berichtet, jedes Jahr blieben die Hauptstadt-Kliniken auf Kosten von rund 15 Millionen Euro für die Behandlung un­ver­sicherter Patienten sitzen.

Zu den Aufgaben der Clearingstelle am „Zentrum am Hauptbahnhof“ der Stadtmission gehört auch, Menschen ohne Kran­ken­ver­siche­rung wieder Wege in die Versicherung zu ebnen und sie über bestehende Ansprüche aufzuklären.

Seit Eröffnung bis Ende April ließen sich laut Angaben rund 320 Menschen beraten, davon knapp die Hälfte Deutsche. Zu den Ratsuchenden zählten etwa Solo-Selbst­ständige mit unzureichen­dem Versicherungsschutz und Rentner, die ihre Beiträge nicht mehr zahlen können, hieß es. © dpa/aerzteblatt.de

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