NewsPolitikPflegebeauftragter preist Chancen der Digitalisierung
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Politik

Pflegebeauftragter preist Chancen der Digitalisierung

Donnerstag, 6. Juni 2019

/Peter Atkins, stock.adobe.com

Berlin – Die Digitalisierung kann aus Sicht des Pflegebevollmächtigten der Bundes­re­gierung, Andreas Westerfellhaus, viel zu einer besseren Versorgung der Pflegebedürf­ti­gen beitragen. Als Beispiel nannte Westerfellhaus gestern in Berlin die Vernetzung von Ärzten und Physiotherapeuten bis zum ambulanten Pflegedienst. „Besser vernetzt bedeutet für die Pflegebedürftigen besser versorgt“, sagte der Bevollmächtigte.

Beispiele aus der Praxis zeigten, dass Einlieferungen ins Krankenhaus erheblich ver­ringert würden, wenn Hausarzt und Pflegekräfte sich digital austauschten. Denkbar sei dies etwa über elektronische Patientenakten.

Anzeige

Auch digitale Entlassbriefe im Krankenhaus seien sinnvoll. Digitale Hilfsmittel und Apps sollten zuallererst den Patienten dienen und zugleich die Fachkräfte entlasten, damit diese mehr Zeit für die Pflege hätten, sagte Westerfellhaus.

Entlastungen seien etwa bei Dokumentation, Abrechnung sowie Dienst- und Touren­planung möglich. Pflegeheime gerade im ländlichen Bereich könnten zudem Video­konferenzen nutzen, damit Bewohner auch auf die Distanz vom Hausarzt untersucht und betreut werden können, erklärte der Bevollmächtigte. Digitalisierung zahle sich aus, durch eine höhere Patientenzufriedenheit und eingesparte Kosten. © kna/aerzteblatt.de

Themen:

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

LNS

Nachrichten zum Thema

28. Mai 2020
Berlin – Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) hat heute mit kv.dox ihren eigenen Dienst für den Kommunikationsstard „Kommunikation im Medizinwesen (KIM)“ vorgestellt. KIM (ehemals KOM-LE) ist
Elektronische Arztkommunikation der KBV kurz vor dem Start
28. Mai 2020
Berlin – Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) warnt vor einer durch die SARS-CoV-2-Pandemie bedingte Unterversorgung von Diabetespatienten in Deutschland. Endokrinologen und Diabetologen
Gefährdete Diabetesversorgung durch Telemedizin verbessern
28. Mai 2020
Paris – Die umstrittene französische Corona-Warn-App mit dem Namen StopCovid hat grünes Licht vom Parlament bekommen. Nach der Nationalversammlung stimmte auch der Senat einer entsprechenden Vorlage
Grünes Licht für Corona-Warn-App im französischen Parlament
27. Mai 2020
Berlin – Im Bundestag befassen sich die Abgeordneten erstmals mit dem Plänen der Bundesregierung für eine bessere Intensivpflege. Die Vorschläge des Intensivpflege- und
Verbände an Bundestag: Rechte von Intensivpatienten wahren
27. Mai 2020
Berlin – Die geplante Corona-Warn-App wäre nach Einschätzung der Bundesregierung auch bei vergleichsweise wenig Nutzern sinnvoll. „Je mehr Menschen mitmachen, desto nützlicher wird sie sein“, sagte
Corona-Warn-App soll auch bei wenig Teilnehmern nützen
27. Mai 2020
Berlin − Die Mehrheit der Deutschen erwartet durch die Einführung einer elektronischen Patientenakte eine bessere medizinische Behandlung. 72 Prozent halten es für sinnvoll, dass dadurch alle
Mehrheit der Bevölkerung hält elektronische Patientenakte für sinnvoll
27. Mai 2020
Peking − In China sorgen Pläne für eine neue Gesundheits-App für die Zeit nach der Coronakrise für Aufregung. Die App, die in der Wirtschaftsmetropole Hangzhou im Osten Chinas entwickelt wurde,
LNS LNS

Fachgebiet

Anzeige

Weitere...

Aktuelle Kommentare

Archiv

NEWSLETTER