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Politik

Pflegebeauftragter preist Chancen der Digitalisierung

Donnerstag, 6. Juni 2019

/Peter Atkins, stock.adobe.com

Berlin – Die Digitalisierung kann aus Sicht des Pflegebevollmächtigten der Bundes­re­gierung, Andreas Westerfellhaus, viel zu einer besseren Versorgung der Pflegebedürf­ti­gen beitragen. Als Beispiel nannte Westerfellhaus gestern in Berlin die Vernetzung von Ärzten und Physiotherapeuten bis zum ambulanten Pflegedienst. „Besser vernetzt bedeutet für die Pflegebedürftigen besser versorgt“, sagte der Bevollmächtigte.

Beispiele aus der Praxis zeigten, dass Einlieferungen ins Krankenhaus erheblich ver­ringert würden, wenn Hausarzt und Pflegekräfte sich digital austauschten. Denkbar sei dies etwa über elektronische Patientenakten.

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Auch digitale Entlassbriefe im Krankenhaus seien sinnvoll. Digitale Hilfsmittel und Apps sollten zuallererst den Patienten dienen und zugleich die Fachkräfte entlasten, damit diese mehr Zeit für die Pflege hätten, sagte Westerfellhaus.

Entlastungen seien etwa bei Dokumentation, Abrechnung sowie Dienst- und Touren­planung möglich. Pflegeheime gerade im ländlichen Bereich könnten zudem Video­konferenzen nutzen, damit Bewohner auch auf die Distanz vom Hausarzt untersucht und betreut werden können, erklärte der Bevollmächtigte. Digitalisierung zahle sich aus, durch eine höhere Patientenzufriedenheit und eingesparte Kosten. © kna/aerzteblatt.de

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