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Politik

Auszubildende in Gesundheitsberufen müssen in Bayern kein Schulgeld mehr bezahlen

Freitag, 7. Juni 2019

/Adam Gregor, stockadobecom

München – Auszubildende in Gesundheitsberufen wie Physiotherapie oder Ergothe­rapie müssen in Bayern künftig kein Schulgeld mehr bezahlen.

„99 Prozent der Berufs­fachschulen haben sich entschieden, den Gesundheitsbonus des Freistaats anzunehmen und kein Schulgeld mehr zu erheben“, teilte das Kultus­minis­terium heute in München mit. Mit dem Gesundheits­bonus entlaste man Schüler und stärke die Attraktivität der Ausbildung in den Gesundheitsberufen, sagte Minister Michael Piazolo (Freie Wähler).

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Der Freistaat biete den Berufsfachschulen für nichtärztliche Assistenz- und Heilberufe rückwirkend zum ersten Schulhalbjahr 2018/2019 einen finanziellen Anreiz. Wie beim Pflegebonus für Ausbildungen in pflegerischen und sozialpflegerischen Berufen solle damit ein gutes Miteinander von Schulen, Staat und Auszubildenden erreicht werden.

Um für Mangelberufe genügend Fachkräfte auszubilden, hatten sich CSU und Freie Wähler in ihrem Koalitionsvertrag auf die Schulgeldfreiheit in den Sozial- und Gesund­heitsberufen ausgesprochen.

„Wir schaffen damit eine wichtige Voraussetzung dafür, eine qualitativ gute und flä­chendeckende Versorgung der Bevölkerung mit allen Dienstleistungen rund um die Gesundheit zu sichern und die dafür notwendigen Fachkräfte auszubilden“, sagte Piazolo. © dpa/aerzteblatt.de

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