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Krankenkasse muss nicht für Haustiere aufkommen

Freitag, 7. Juni 2019

/Aleksei, stockadobecom

Dortmund – Die gesetzliche Kran­ken­ver­siche­rung (GKV) muss nach Auffassung des Sozialgerichts Dortmund nicht für Unterhaltskosten eines Hunds oder einer Katze auf­kommen. Das entschied das Gericht in der nordrhein-westfälischen Stadt in einem heute veröffentlichten Beschluss. (Az.: Do E 940-806).

Das Gericht wies die Klage eines Versicherten ab, der sich in psychotherapeutischer Behandlung befindet. Er wollte erreichen, dass die Krankenkasse ihm ein Haustier finanziert. Die Kasse hatte dies zuvor abgelehnt.

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Nach Einschätzung des Gerichts ist die Gesetzeslage eindeutig. Die Kosten für Haus­tiere seien der „privaten Lebensführung“ zuzuordnen, erklärte es. Dass sich Tiere auf­grund genereller sozialer Funktionen positiv auf die Psyche des Versicherten aus­wirkten, mache sie nicht zum Teil einer Krankenbehandlung.

Sie seien „nicht als Hilfs- oder Heilmittel im Sinne der gesetzlichen Vorschriften zu qualifizieren“. Ausnahmen gelten nach Auffassung des Gerichts nur für Blindenhunde. © afp/aerzteblatt.de

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