NewsAuslandKalifornien lässt illegal eingereiste Migranten in kostenfreie Kran­ken­ver­siche­rung
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Ausland

Kalifornien lässt illegal eingereiste Migranten in kostenfreie Kran­ken­ver­siche­rung

Dienstag, 11. Juni 2019

/dpa

Los Angeles – Als erster US-Bundesstaat will Kalifornien illegal eingereisten erwach­senen Migranten einen kostenfreien Zugang zum Gesundheitssystem ermöglichen. Die Maßnahme soll in dieser Woche im Zuge des nächsten Haushalts beschlossen werden.

Demnach sollen illegal im Land lebende Migranten im Alter zwischen 19 und 25 Jah­ren in die staatliche Kran­ken­ver­siche­rung Medi-Cal für Menschen mit niedrigem Ein­kommen aufgenommen werden können. Der von den Demokraten regierte Bun­des­staat rechnet mit Kosten von knapp 100 Millionen Dollar (88 Millionen Euro) über den Zeitraum eines Jahres.

Anzeige

Demnach könnten von der Maßnahme rund 90.000 Migranten profitieren. Möglich wird die Öffnung der Kran­ken­ver­siche­rung für illegal Eingereiste auch durch den bestehen­den Haushaltsüberschuss des Bundesstaates von mehr als 20 Milliarden Dollar. Der kalifornische Haushalt für 2019 und 2020 hat ein Gesamtvolumen von 213 Milliarden Dollar.

Die Maßnahme sollen Medienberichten zufolge im Januar 2020 in Kraft treten. Ur­sprüng­­lich wollten einige Demokraten das Gesundheitssystem in Kalifornien auch für ältere ille­gale Einwanderer öffnen. © afp/dpa/aerzteblatt.de

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

LNS

Nachrichten zum Thema

19. Mai 2020
Mainz – Flüchtlingsunterkünfte und Asylbewerberheime könnten wegen der hohen Personendichte zu Brennpunkten für Infektionen mit SARS-CoV-2 in Deutschland werden. Das berichtete der SWR heute in Mainz
Studie zeigt hohes Infektionsrisiko in Flüchtlingsunterkünften
19. Mai 2020
Washington – US-Präsident Donald Trump nimmt nach eigenen Angaben ein Malariamedikament als Coronaprophylaxe. Er nehme seit etwa eineinhalb Wochen Hydroxychloroquin ein, sagte Trump gestern im Weißen
US-Präsident Trump nimmt Hydroxychloroquin als Prophylaxe ein
19. Mai 2020
Washington − Im Konflikt mit China hat US-Präsident Donald Trump der Welt­gesund­heits­organi­sation (WHO) inmitten der Coronapandemie mit Austritt gedroht. Sollte sich die WHO innerhalb der
Trump droht WHO mit Austritt
18. Mai 2020
St. Augustin – In einem Flüchtlingsheim in St. Augustin bei Bonn haben sich nach aktuellen Testergebnissen 130 Menschen mit SARS-CoV-2 infiziert. Die restlichen rund 170 Bewohner hätten sich nicht
130 Infizierte im Flüchtlingsheim in St. Augustin
14. Mai 2020
Washington – Wegen des enormen Anstiegs der Arbeitslosigkeit in den USA könnten einer Untersuchung zufolge fast 27 Millionen Menschen mitten in der Coronapandemie ihre Kran­ken­ver­siche­rung verlieren.
US-Studie: Bis zu 27 Millionen könnten Kran­ken­ver­siche­rung verlieren
13. Mai 2020
New York − Angesichts eines drohenden diplomatischen Debakels im zerstrittenen UN-Sicherheitsrat startet Deutschland einen möglicherweise letzten Versuch zur Rettung einer Coronaresolution. Wie
UN-Coronaresolution: Deutschland startet Rettungsversuch
13. Mai 2020
Washington – In den USA zeigt sich in der Coronakrise ein tiefer werdender Graben zwischen Präsident Donald Trump und seinem Coronachefberater Anthony Fauci. Während Trump weiter auf eine schnelle
LNS LNS

Fachgebiet

Anzeige

Weitere...

Aktuelle Kommentare

Archiv

NEWSLETTER