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Zahl der Hebammen in Baden-Württemberg leicht gestiegen

Dienstag, 11. Juni 2019

/nasimi, stockadobecom

Karlsruhe – Die Zahl der Hebammen und Entbindungspfleger in Baden-Württemberg ist wieder leicht gestiegen. Das zeigten Statistiken des GKV-Spitzenverbandes be­zie­hungs­weise des Statistischen Landesamtes, sagte ein Sprecher des Sozialministe­riums Baden-Württemberg.

Dem­nach gab es 2017 im Südwesten 2.410 freiberufliche Hebammen (Vorjahr: 2.379). Im Krankenhaus angestellt waren 1.476 (Vorjahr: 1.429) – fast zwei Drittel davon aller­dings in Teilzeit.

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Der Anstieg sei zwar erfreulich. Da viele Geburtshelferinnen aber sowohl in Kranken­häu­sern als auch freiberuflich arbeiteten, seien die Zahlen nur begrenzt aussage­kräf­tig.

Aller­dings stünden inzwischen mehr Ausbildungsplätze zur Verfügung. Ab 2020/2021, wenn die zusätzlichen Hebammenschülerinnen und -studentinnen ihre Ausbildung be­enden, könnte die Zahl der Geburtshelferinnen im Land den Angaben zufolge weiter wachsen.

Der Runde Tisch Geburtshilfe, der sich seit 2017 mit dem Mangel an Hebammen und einer besseren Versorgung der Frauen beschäftigt, schlug im Mai lokale Gesundheits­zentren vor.

Dorthin sollen Schwangere sich für die Vorsorge wenden und gegeben­enfalls dort auch gebären können. Wo diese Zentren entstehen könnten und was sie kosten, ist den Angaben zufolge noch offen. © dpa/aerzteblatt.de

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