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Patienten­informationen zu Lebererkrankungen und zu Psoriasis aktualisiert

Mittwoch, 12. Juni 2019

/Sebastian Kaulitzki, stock.adobe.com

Berlin – Das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) hat zwei Patientenin­for­mationen aktualisiert. Die Kurzinformation „Lebererkrankungen“ infor­miert über Ur­sachen von Lebererkrankungen, unter anderm Alkohol, Viren und Über­ernährung. Außerdem stellt sie die „Leberwerte“ vor, die Ärzte im Labor bestimmen lassen. 

Die Autoren weisen zudem darauf hin, wie sich Lebererkrankungen bemerkbar ma­chen: „Bei einer Leberschädigung sind körperliche Anzeichen meist sehr allgemein, etwa Abgeschlagenheit, Müdigkeit oder Druckgefühl im rechten Oberbauch. Viele Le­bererkrankungen machen sich deshalb lange nicht bemerkbar. Hinweisende Zeichen wie Gelbfärbung der Augen und Haut, Juckreiz, Erbrechen oder Schmerzen treten oft erst sehr spät auf“, heißt es in der Patienteninformation.

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Im Kapitel „Was Sie selbst tun können“ empfehlen die Autoren eine ausgewogene, nicht zu fettreiche Ernährung, regelmäßige Bewegung, langsame Gewichtsreduktion bei Übergewicht, Impfungen gegen Hepatitis A und B und den Verzicht auf Alkohol bei allen Erkrankungen der Leber. 

Die Kurzinformation „Schuppenflechte der Haut“, informiert darüber, dass in Deutsch­land zwei bis drei Menschen von 100 unter Psoriasis leiden. „Schuppenflechte ist nicht ansteckend, aber sie ist oft mit starkem Leidensdruck verbunden. Es gibt viele ver­schiedene Möglichkeiten zur Behandlung und einiges können Sie auch selbst tun“, so die Autoren.

Konkret raten sie zur engen Zusammenarbeit mit den behandelnden Ärzten. „Informie­ren Sie Ihre Ärztin oder Ihren Arzt über Unverträglichkeiten und Auffälligkeiten im Ver­lauf der Behandlung. Auch Kleinigkeiten können wichtig sein“, heißt es in der Patien­ten­information.

Außerdem könnten bestimmte Lebensgewohnheiten einen ungünstigen Einfluss auf die Behandlung nehmen, zum Beispiel Übergewicht, Rauchen, übermäßiger Alkohol­genuss und Stress. Wichtig sei, mit anderen über die Schuppenflechte und die damit verbundenen Ängste zu sprechen, zum Beispiel mit dem Partner.

Die Autoren empfehlen zudem, psychotherapeutische Hilfe zu erwägen. „Schuppen­flechte geht oft mit einem erheblichen Leidensdruck und psychischen Belastungen einher. Umgekehrt geben viele Betroffene an, dass ihre Haut unter Stress schlimmer wird oder neue Stellen auftreten. Es kann daher sinnvoll sein, psychologische oder psychotherapeutische Hilfe in Anspruch zu nehmen“, heißt es in der Patienten­infor­mation.    

Das ÄZQ weist darauf hin, dass die Patienteninformationen auf dem derzeit besten verfügbaren Wissen beruhen. Ärzte, Pflegekräfte und andere medizinische Fachleute können die Kurzinformationen kostenlos herunterladen, ausdrucken, an Erkrankte und Interessierte weitergeben. © hil/aerzteblatt.de

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