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Millionenförderung für neurowissen­schaftlichen Sonderforschungs­bereich

Mittwoch, 12. Juni 2019

Haupteingang des UKE /dpa

Hamburg – Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert den neurowissen­schaftlichen Sonderforschungsbereich (SFB) 936 „Funktionelle Kopplung neuronaler Aktivität im Zentralnervensystem“ am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) mit rund elf Millionen Euro.

„Die Einwerbung der Mittel für die dritte Förderperiode ist ein Erfolg der nachhaltigen Förderung der Neurowissenschaften im UKE“, sagte Uwe Koch-Gromus, Dekan der Medizinischen Fakultät und Mitglied des UKE-Vorstands. Die Förderung zeige, dass die Medizinische Fakultät durch gezielte Schwerpunktsetzung ein hervorragendes Forschungsumfeld geschaffen habe, in dem sich Spitzenforschung entfalten könne.

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Sprecher des SFB sind Andreas Engel und Christian Gerloff. Die Wissenschaftler untersuchen die Funktion von Netzwerken in gesunden und kranken Gehirnen. „Da viele neurologische und psychiatrische Erkrankungen mit Störungen der strukturellen und funktionellen Vernetzung einhergehen, kann die Untersuchung dieser Netzwerke grundlegend neue Erkenntnisse von kognitiven Funktionen und ihrer Störungen lie­fern“, hieß es aus Hamburg.

„Das Besondere ist, dass wir in neuen Kategorien über die Erkrankungen nachden­ken, uns auf die gestörten Netzwerkeigenschaften konzentrieren und dadurch neue Behandlungsansätze finden wollen. Künftig werden wir uns noch stärker darauf kon­zentrieren, die Störungen der Netzwerke mit modernen Computersystemen zu model­lie­ren und sowohl krankhafte Veränderungen als auch innovative Therapieansätze zu simulieren“, sagte Christian Gerloff, Direktor der Klinik und Poliklinik für Neurologie und Stellvertretender Ärztlicher Direktor des UKE.

An dem SFB sind 19 Wissenschaftler aus dem UKE, zwei der Universität Hamburg sowie weitere Forscher der Universitäten Lübeck und Gießen sowie der Charité Berlin beteiligt. Die DFG-Förderung gilt für die kommenden vier Jahre. © hil/aerzteblatt.de

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