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Ärzteschaft

Die mobile KV-Connect-Schnitt­stelle kommt

Mittwoch, 12. Juni 2019

/dpa

Berlin – Der Datendienst KV-Connect wird künftig auch mit mobilen Endgeräten wie Smartphones funktionieren: Verschiedene Anbieter stehen in den Startlöchern. Darauf hat die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) hingewiesen.

Mittels KV-Connect Mobile können Ärzte elektronische Arztbriefe direkt aus ihrem Praxisverwaltungssystem an mobile Endgeräte versenden. Weitere Daten, wie Labor­befunde, Medikationspläne, Röntgenbilder, Impfpässe oder Überweisungen können sie dabei als Anhang mit übertragen.

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„Mit KV-Connect Mobile können erstmals Ärzte direkt aus ihrem Praxisverwaltungs­system heraus mit Gesundheits-Apps ihrer Patienten kommunizieren“, sagte Florian Fuhrmann, Geschäftsführer der KV Telematik GmbH (KVTG). Er betonte, man hoffe, mit der Schnittstelle einen wichtigen Beitrag für die Digitalisierung der Versorgung zu leisten. Die KVTG hat ein Auditierungsverfahren für Software-Hersteller eingerichtet. Darin prüft die KVTG die korrekte Umsetzung der Vorgaben für die Schnittstelle.

Als erster Hersteller hat die IBM Deutschland für das Produkt eGA dieses Auditie­rungs­verfahren bestanden. „Datensicherheit ist ein entscheidendes Akzeptanz­krite­rium für die Menschen, wenn sie neue digitale Dienste wie die elektronische Gesund­heitsakte nutzen“, erklärte Ronald Fritz, Partner bei IBM.

Zudem arbeitet das Unternehmen Vivy an der Implementierung. „Die Integration von KV-Connect Mobile ist für uns ein wichtiger Schritt, Vivy-Nutzern dabei zu helfen Do­kumente von ihrem Arzt zu erhalten und unsere patientenzentrierte Ausrichtung zu un­termauern“, sagte Christian Rebernik, Vivy-Geschäftsführer. Die wichtigste Währung sei das Vertrauen der Nutzer.

Die Techniker Krankenkasse (TK) ist mit TK-Safe mittlerweile auditiert. „Mit der Vernet­zung von TK-Safe über KV-Connect schaffen wir einen direkten, sicheren Übertra­gungsweg zwischen niedergelassenen Ärzten und unserer Gesundheitsakte“, sagte Susanne Ozegowski, fachliche Projektleiterin der elektronischen Gesundheitsakte bei der TK. Dies sei ein wichtiger Meilenstein, „um einen echten Mehrwert für die Versor­gung mit Hilfe der Digitalisierung erlebbar zu machen“, so Ozegowski. © hil/aerzteblatt.de

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