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Ausland

Ärzte ohne Grenzen fordert Einsatz gegen Masern im Kongo

Mittwoch, 12. Juni 2019

Berlin – Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen hat zu einem massiven Einsatz gegen eine Masernepidemie in der Demokratischen Republik Kongo aufgerufen. Kinder müss­ten geimpft und Erkrankte behandelt werden, hieß es in einer heute verbreiteten Mitteilung.

In den ersten fünf Monaten des Jahres seien offiziell bereits mehr als 1.500 Menschen in dem zentralafrikanischen Land an Masern gestorben. Das entspreche fast drei Vierteln der Todesfälle im gesamten Jahr 2012, als es zuletzt einen größeren Ausbruch gab. Vor wenigen Tagen habe das Ge­sund­heits­mi­nis­terium die aktuelle Epidemie bestätigt.

Zusätzlich zu den bereits in den vergangenen Monaten unternommenen Anstrengungen in zehn Provinzen des Landes seien mehr Ressourcen und Organisationen vor Ort nötig, sagte die medizinische Koordinatorin von Ärzte ohne Grenzen im Kongo, Rachel Seguin.

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„Die Versorgung mit Impfstoffen und Medikamenten ist unerlässlich, je früher, desto besser“, erklärte sie. Probleme bereiten den Helfern unter anderem eine geringe Impf­rate, Lieferengpässe, begrenzt verfügbare Kühlketten und bewaffnete Konflikte. © kna/aerzteblatt.de

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Pro-Natur
am Donnerstag, 13. Juni 2019, 12:37

Impfstoffe ab nach Afrika!

Der Umsatz fällt in den USA und in Deutschland. Deshalb rückt Afrika den Impfologen ins Visier. Das Impfen im Kongo hat dem gebeutelten Volk mehr Probleme bereitet als geholfen. Für diese Medizin würde ich niemals spenden!
LNS

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