NewsPolitikHamburg plant neue Initiative zur Digitalisierung
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Politik

Hamburg plant neue Initiative zur Digitalisierung

Donnerstag, 13. Juni 2019

/Africa Studio, stockadobecom

Hamburg – Mit der neuen Initiative „Hamburg Health Harbour“ (H3) will die Gesund­heitsbehörde die Digitalisierung in der Hansestadt vorantreiben. Geplant seien eine Handy-App, die Eltern an die Kinderuntersuchungen und Impftermine erinnere, sowie Schulungen für Patienten zum Umgang mit ihrer elektronischen Patientenakte, sagte Senatorin Cornelia Prüfer-Storcks (SPD). Zudem sollen die Daten besser aufbereitet werden, damit Ärzte vor allen in Notfällen schnell auf sie zugreifen können.

Nach Angaben von Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Jens Spahn (CDU) soll bis 2021 eine digitale Patientenakte als freiwilliges Angebot kommen, auch als Handy-App. Prüfer-Storcks begrüßte die Gesetzesinitiative.

Anzeige

„Wir wollen kein Parallelsystem in Hamburg kreieren“, versicherte sie. Aus dem Krankenhausstrukturfonds könnten jedoch 25 Milli­onen Euro pro Jahr für die IT-Strategie genutzt werden. Weitere vier Millionen könnten von der Europäischen Union kommen.

Ein wichtiges Anliegen ist der Senatorin die Entlastung von Ärzten und Pflegekräften bei den Dokumentationspflichten. Derzeit würden zwar schon viele ambulante Pfle­ge­dienste ihre Leistungen auf Tablets notieren. Doch bei der Abrechnung mit den Pfle­ge­kassen müssten die Daten erneut von Hand in andere Formulare eingegeben wer­den. © dpa/aerzteblatt.de

Themen:

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

LNS

Nachrichten zum Thema

11. Juli 2019
Berlin – Die Deutschen haben sich in einer von Bildungs- und Forschungsministerin Anja Karliczek (CDU) beauftragten repräsentativen Umfrage zu künstlicher Intelligenz (KI) in der Medizin überwiegend
Mehr als zwei Drittel der Deutschen befürworten künstliche Intelligenz in der Medizin
11. Juli 2019
Berlin – Das Bundeskabinett hat gestern das Digitale Versorgungsgesetz (DVG) auf den Weg gebracht. Das Vorhaben stößt weiterhin auf Kritik bei der Hochschulmedizin und bei Psychologischen
Kritik an fehlender Qualitätssicherung bei Gesundheits-Apps
11. Juli 2019
Berlin – Einer der Kritiker der Tele­ma­tik­infra­struk­tur (TI), der Vorstandsvorsitzende von Medi Geno Deutschland, Werner Baumgärtner, hat Praxen heute dazu aufgerufen, bei der Installation der TI das
Medi rät zu schriftlicher Bestätigung für korrekten Anschluss an Tele­ma­tik­infra­struk­tur
10. Juli 2019
Berlin – Das Bundeskabinett hat heute den von Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Jens Spahn (CDU) vorgelegten Entwurf zum „Digitale Versorgungsgesetz“ (DVG) verabschiedet. Im Gesetz enthalten sind Regelungen,
Gesetz zur digitalen Versorgung auf dem Weg
10. Juli 2019
München – Telenotärzte sollen künftig in ganz Bayern die Behandlung von Notfallpatienten verbessern und beschleunigen. Nach einem erfolgreichen Pilotversuch in Straubing beschloss das Landeskabinett
Künftig Telenotärzte in ganz Bayern
10. Juli 2019
Berlin – Eine wachsende Anzahl von Patienten will auch online Termine beim Arzt buchen können. 38 Prozent könnten sich vorstellen, ihre Termine online zu vereinbaren, 26 Prozent täten dies bereits,
Patienten wollen online Arzttermine vereinbaren
9. Juli 2019
Düsseldorf – Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Jens Spahn (CDU) hat Passagen zum Datenschutz aus dem Digitale-Versorgungs-Gesetz (DVG) herausgenommen. Er plant zum Datenschutz ein eigenes Gesetz. Das stößt
LNS LNS

Fachgebiet

Anzeige

Weitere...

Aktuelle Kommentare

Archiv

NEWSLETTER