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Investoren stellen Zava 28 Millionen Euro zur Verfügung

Donnerstag, 13. Juni 2019

/Frog 974, stockadobecom

London/Hamburg – Der niederländische Investmentfonds HPE Growth wird dem Tele­medizin-Anbieter Zava – ehemals Dr.Ed – 28 Millionen Euro zur Verfügung stellen. „Das Investment ist ein Meilenstein für das Unternehmen aus London, das vor dem zeitnahen Eintritt in die gesetzlichen Gesundheitssysteme in Deutschland, Großbritan­nien und Frankreich steht. Noch im Sommer 2019 wird Zava einen Standort in Ham­burg eröffnen“, kündigte Zava an.

„Wir freuen uns mit David Meinertz und seinem Team in die Regelversorgung einzu­stei­gen und Zava in neue Märkte zu bringen. So können wir die digitale Gesundheits­ver­sorgung der Zukunft aktiv mitgestalten“, sagte Harry Dolman, Partner bei HPE Growth, über die Online-Arztpraxis.

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Die Ärzte von Zava behandeln Patienten ausschließlich über das Internet. Der Patient legt dafür ein persönliches Patientenkonto an, wählt die gewünschte Beratung aus und beantwortet online einen medizinischen Fragebogen. Der behandelnde Arzt ana­lysiert die Informationen und stellt, falls medizinisch erforderlich, ein Rezept aus. Das Rezept wird auf Wunsch des Patienten direkt an eine Versandapotheke geschickt. Pa­tienten, die aufgrund ihres Krankheitsbildes nicht online behandelt werden können, werden an einen Arzt vor Ort verwiesen.

Laut dem Unternehmen wenden sich jeden Monat fast 100.000 Patienten aus Deutschland, Österreich, Schweiz, Frankreich, Großbritannien und Irland für die tele­medizinische Beratung und Behandlung an die Ärzte der Online-Arztpraxis. Seit 2011 habe Zava so mehr als drei Millionen bezahlte Arzt-Konsultationen durchgeführt – davon allein eine Million im Jahr 2018. 

Die Online-Arztpraxis wurde 2010 von David Meinertz (CEO) und Amit Khutti in Lon­don unter dem Namen Dr.Ed gegründet, 2011 eröffnet und 2019 in „Zava” umbenannt. Das Unternehmen hat nach eigenen Angaben im Augenblick rund 190 Mitarbeiter. © hil/aerzteblatt.de

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