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Vermischtes

Bündnis will Warngeräuschpflicht für Hybrid- und Elektrofahrzeuge

Donnerstag, 13. Juni 2019

/dpa

Berlin – Ein Bündnis von Verkehrs- und Sozialverbänden hat sich anlässlich des mor­gi­­gen Tages der Verkehrssicherheit für einen sofortigen Einbau von Warngeräuschen in alle Hybrid- und Elektrofahrzeuge ausgesprochen.

Lautlose Elektrofahrzeuge seien eine Gefahr für Fußgänger, Radfahrer, Menschen mit Behinderung und Kinder, teilte der Sozialverband VdK heute in Berlin mit. Die Rege­lung, dass ab Juli 2021 alle neu zugelassenen Hybrid- und Elektrofahrzeuge ein künstliches Warngeräusch von sich geben müssen, hätte keinen Einfluss auf bereits zugelassene Fahrzeuge.

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„Für Elektrofahrzeuge brauchen wir ein verpflichtendes und an die Verkehrssituation an­gepasstes Signal, das von allen wahrgenommen werden kann. Nur mit diesem können sich schutzbedürftige Verkehrsteilnehmer, egal ob alt oder jung, im Verkehrs­raum orien­tieren“, sagte VdK-Präsidentin Verena Bentele.

Käufer und Besitzer von Hybrid- und Elektrofahrzeugen sollten ihr zufolge deshalb ihre Verkehrsmittel bereits jetzt mit einem Warngeräusch, dem Acoustic-Vehicle-Alerting-System (AVAS), ausstatten lassen.

Dem Bündnis gehören unter anderem der Deutsche Blinden- und Sehbehinderten­ver­band (DBSV), der Sozialverband VdK Deutschland und der Deutsche Verkehrssicher­heits­rat an. © kna/aerzteblatt.de

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