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Ausland

Kamerun will gegen neuen Polioausbruch vorgehen

Donnerstag, 13. Juni 2019

/dpa

Yaounde/Cotonou – Die kamerunische Regierung will einen neuen Polioausbruch in dem afrikanischen Land bekämpfen. Das berichtet die britische BBC heute. Die Krankheit war Ende Mai ausgebrochen. Um eine Ausbreitung zu vermeiden, sollen den Angaben zufolge in den kommenden vier Monaten 122.225 Kinder unter fünf Jahren geimpft werden.

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Der jüngste Polio-Fall ist der erste nach vier Jahren. Die infizierte Person stammt aus der Region Extreme-Nord, die an den Tschad und Nigeria grenzt. Neben Afghanistan und Pakistan ist Nigeria eines der drei Länder, das nach Informationen der Weltge­sundheitsorganisation (WHO) bis heute nicht frei von Polio sind. © kna/aerzteblatt.de

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Avatar #691359
Staphylococcus rex
am Freitag, 14. Juni 2019, 08:19

Gruselig

sind hier einzig und allein das fehlende biologische Grundwissen und die Ignoranz einiger Zeitgenossen. Die Informationen zu den Unterschieden zwischen Impfvirus und Wildvirus sowie zu den Unterschieden zwischen OPV und IPV sind leicht zugänglich. Aber selbst wenn diese Informationen hier präsentiert würden, all dies bringt nichts bei Personen, die sich derartig in ihrer Blase eingemauert haben. Bei einer jeden Diskussion ist ein Minimalkonsens erforderlich über die Fakten, die von beiden Seiten akzeptiert werden. Von diesem Minimalkonsens sind wir hier meilenweit entfernt.
Avatar #687997
Pro-Natur
am Donnerstag, 13. Juni 2019, 23:44

Gruselig

Gerade die Schluckimpfung verbreitet Polio. Damit wird in Afrika geimpft. Nach der Schluckimpfung werden sech Wochen lang Polioviren ausgeschieden. Und das soll vor Polio schützen? Nicht nur gruselig -- das ist entsetzlich.
LNS

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