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Hochschulen

Hochschule in Ludwigshafen will auf Hebammen­studium umstellen

Montag, 17. Juni 2019

/dpa

Mainz – Die Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft in Ludwigshafen will zum Win­tersemester 2021/22 auf ein akademisches Hebammenstudium umstellen. Wie an der Katholischen Hochschule in Mainz sei aber noch nicht entschieden, wie viele Plätze es dafür geben werde, sagte der Sprecher des Wissenschaftsministeriums in Mainz, Markus Nöhl. Im Wintersemester 2017/18 waren 140 Studierende an beiden Hochschulen für Hebammenwesen eingeschrieben.

Die beiden Hochschulen sollen in Rheinland-Pfalz den primärqualifizierenden Stu­dien­gang anbieten, den Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Jens Spahn (CDU) plant. Der Unter­schied zu dem bisherigen dualen Studium an diesen Hochschulen: Die Hochschule ist voll verantwortlich und nicht mehr Berufs- und Hochschule gemeinsam, wie Nöhl sagte. Der Praxisanteil soll aber bestehen bleiben.

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Die Ausbildung von Hebammen soll nach dem Willen Spahns, der damit eine EU-Richtlinie umsetzt, künftig zu einem Studi­um umgebaut werden. Dieses soll mindes­tens sechs und höchstens acht Semester dauern. Es schließt mit einer staatlichen Prüfung ab.

Die Pläne sollen dazu beitragen, gestiegenen Anforderungen und der hohen Verant­wortung des Berufes besser ge­recht zu werden. Das Gesetz soll Anfang Januar 2020 in Kraft treten. Bisher dauert die Ausbildung in der Regel drei Jahre. © dpa/aerzteblatt.de

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