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Ausland

Hilfslieferung des Roten Kreuzes in Venezuela eingetroffen

Dienstag, 18. Juni 2019

/dpa

Caracas – Im Krisenland Venezuela ist gestern eine zweite Hilfslieferung des Roten Kreuzes eingetroffen. Es habe „Medikamente, medizinische Verbrauchsgüter und Ge­neratoren“ erhalten, die an die Krankenhäuser im Land verteilt werden sollten, teilte das venezolanische Rote Kreuz mit. Sechs Lkw brachten die Hilfslieferungen aus Panama in ein Lager des Roten Kreuzes in der Hauptstadt Caracas.

Die Hilfslieferung soll die akute Gesundheitskrise in dem Land abmildern. Medikamen­te und Artikel des medizinischen Bedarfs sind Mangelware. Der umstrittene Präsident Nicolás Maduro hatte sich nach langer Weigerung im April bereit erklärt, Hilfe des In­ter­nationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) anzunehmen. Eine erste Hilfsliefe­rung des Roten Kreuzes traf Mitte April ein.

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Die Bevölkerung des ölreichen Landes leidet seit Jahren unter den Folgen von Miss­wirtschaft und eines erbitterten politischen Machtkampfes. Nach Angaben der Verein­ten Nationen brauchen fast ein Viertel der 30 Millionen Venezolaner dringend Hilfe.

Maduro hatte sich lange gegen Hilfslieferungen aus dem Ausland gesperrt. Er be­zeichnet diese als Versuch, den Boden für eine von den USA angeführte Militärin­va­sion zu bereiten.

Der Machtkampf zwischen Maduro und dem Oppositionsführer und selbsternannten Übergangspräsidenten Juan Guaidó lähmt das südamerikanische Land. Während die USA Guaidó unterstützen, kann Maduro unter anderem auf die Hilfe Russlands zäh­len. © afp/aerzteblatt.de

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