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Politik

Hessen will Pflegeausbildung mit Fonds unterstützen

Mittwoch, 19. Juni 2019

/dpa

Wiesbaden – Hessen will mit einem Pflegeausbildungsfonds Betriebe und Schulen finan­ziell unterstützen, die Nachwuchskräfte für die Pflege ausbilden.

Die Betriebe sollen ei­nen Ausgleich dafür erhalten, dass sie ihren Auszubildenden nach Vorgaben des Bun­des eine Mindestvergütung bezahlen müssen. Da Pflegeschu­len bundesweit kein Schul­geld mehr verlangen dürfen, soll der Fonds auch an dieser Stelle finanziell einspringen.

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Angesichts des Fachkräftemangels sei es wichtig, mehr Menschen für den Pflegeberuf zu gewinnen, sagte Sozialminister Kai Klose (Grüne) gestern im Landtag in Wies­ba­den.

Der Fonds könne eine Lösung sein, die sich aber erst bewähren müsse, sagte Claudia Papst-Dippel von der AfD-Fraktion. In den Fonds zahlen mehrere Stellen ein, darunter Krankenhäuser, ausbildende und nicht-ausbildende Pflegeeinrichtungen, das Land und Pflegeversicherungen.

Die CDU-Abgeordnete Petra Müller-Klepper sagte, der Fonds schaffe die finanzielle Grundlage für die Zusammenführung der bisher getrennten Ausbildungen für die Alten-, Kranken- und Kinderkrankenpflege zu einem einheitlichen Berufsbild. © dpa/aerzteblatt.de

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