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Politik

Robert-Koch-Institut in Netzwerk gegen Ausbreitung von Epidemien eingebunden

Donnerstag, 20. Juni 2019

Robert-Koch-Institut /dpa

Berlin – Das Robert Koch-Institut (RKI) wird zum Kooperationszentrum für das „Global Outbreak Alert and Response Network“ (GOARN) der Welt­gesund­heits­organi­sation WHO. GOARN umfasst Institutionen aus mehr als 75 Ländern und bündelt das schnelle Erkennen und Bewältigen von Krankheitsausbrüchen.

Als GOARN wird das RKI die Welt­gesund­heits­organi­sation fachlich beraten, bei der Umsetzung von GOARN-Projekten unterstützen, Trainingsaktivitäten konzipieren und erproben, den Wissensaustausch fördern und dabei helfen, das GOARN- Netzwerk weiterzuentwickeln.

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„Krankheitserreger können sich in einer globalisierten Welt rasch ausbreiten. Daher ist die Zusammenarbeit in Netzwerken für den globalen Gesundheitsschutz unverzicht­bar“, sagte der RKI-Präsident Lothar Wieler.

Bereits 2016 hatte die WHO das RKI zum Kooperationszentrum für neu auftretende Infektionen und biologische Gefahren ernannt. Das RKI ist zudem nationaler Koordi­na­tor für Einsätze im Rahmen der Emergency Medical Teams Initiative (EMT) der WHO. Auch beim Global Health Protection Programme des Bundesministeriums für Gesundheit nimmt das RKI eine wichtige Rolle ein. 

Anfang 2019 hat das RKI seine Kompetenz in „Global Health“ in einem „Zentrum für Internationalen Gesundheitsschutz“ (ZIG) gebündelt und verstärkt. © hil/aerzteblatt.de

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