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Dreijährige aus Dresden stirbt an Meningokokken

Mittwoch, 19. Juni 2019

/dpa

Dresden – Nach dem Tod eines mit Meningokokken infizierten Mädchens aus einer Dresdner Kita haben die Behörden mit der vorsorglichen Behandlung weiterer Kinder begonnen. 37 Krippenkinder erhielten nun zwei Tage lang Antibiotika in Saft- oder Drageeform, teilte die Verwaltung der sächsischen Landeshauptstadt heute mit.

Die Dreijährige hatte demnach letztmalig am vergangenen Freitag die Krippe besucht, in den folgenden Tagen verschlechterte sich ihr Gesundheitszustand. Vorgestern wurde das Kind in ein Krankenhaus gebracht, wo es starb. Auch die Familie des Kinds erhält laut Behörden nun vorsorglich Antibiotika.

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Den übrigen Kindern und Erziehern der Kita, die selbst nicht direkt zu der Krippen­gruppe gehören, wird diese außerdem „auf Wunsch“ angeboten. Insgesamt geht es nach Angaben der Stadt um 150 Kinder und 24 Erzieher.

Meningokokkeninfektionen sind in Deutschland sehr selten. Die Krankheit tritt vor allem bei kleineren Kinder im Alter von bis zu fünf Jahren sowie bei Jugendlichen zwischen 15 und 19 Jahren auf. Ansteckungen sind aber in jedem Alter möglich. Es gibt Impfungen gegen Meningokokken, für alle Kinder ab zwei Jahren werden sie in Deutschland offiziell empfohlen. © afp/aerzteblatt.de

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Avatar #778739
Fragender Bürger
am Montag, 8. Juli 2019, 20:46

Unklarheiten

Meiner Meinung nach lässt die Meldung einige Dinge offen und leider wurden vom "Ärzteblatt" bisher keine weiteren Informationen geliefert. Lt. Stern.de vom 25.06.2019 (https://www.stern.de/gesundheit/meningokokken--dreijaehriges-maedchen-wohl-an-blutvergiftung-gestorben-8762030.html) ist wohl noch nicht wirklich nachgewiesen, ob es sich wirklich um eine Meningokokkeninfektion handelte. Eine gesicherte Information wäre schön auch um welchen Typ es sich handelte.
Außerdem wäre interessant zu erfahren, ob das Kind geimpft war oder nicht und ob gegen Typ C und B.
Die Sächsische Impfkommission empfiehlt ja sehr wohl die Impfung gegen Typ B und die Kosten werden auch von der dortigen AOK erstattet.
Gibt es Quellen, die die oben genannten Fragen beantworten?
Avatar #737432
Rollkragen
am Mittwoch, 26. Juni 2019, 13:04

@Pro-Natur

Zur Klarstellung: ich bin Arzt und erhalte keine Zahlungen von Pharmafirmen, werde auch nicht bezahlt für Kommentare. Bezüglich Impfungen, von denen ich übrigens Ahnung habe, ist nicht "alles Fake News", sondern das, was Sie in diversen Forenbeiträgen permanent von sich geben. Und dies wirft die Frage auf, was bzw wer bei Ihnen dahintersteckt. Meine Meinung müssen Sie auch weiterhin erdulden, damit Ihre Kommentare nicht widerspruchlos bleiben...
Avatar #687997
Pro-Natur
am Mittwoch, 26. Juni 2019, 12:03

@Rollkragen

Zum zweiten Mal stellen Sie diese Frage, die mehr über Sie erzählt als über sonst irgendjemanden. Sie wissen also, dass Pro-Natur nicht aus dem Topf Geld erhalten könnte, woraus Sie bezahlt werden. Aus Ihrer Sicht ist alles Fake News, das Impfungen NICHT als das Gelbe vom Ei darstellt, während Ihre Meinung nicht nur ich erdulden muss.
Avatar #737432
Rollkragen
am Freitag, 21. Juni 2019, 07:24

@Pro-Natur

Sie verbreiten hier zum Thema Impfungen permanent Ihre gefährlichen fake news, ohne dass das Dtsch. Ärzteblatt dies unterbindet. Für wen arbeiten Sie bzw. wer bezahlt Sie für Ihre Einträge hier?
Avatar #103488
KuhnJ
am Donnerstag, 20. Juni 2019, 17:58

Ungeimpfte Kinder ...

... sind nicht gesünder, sondern haben nur ein höheres Risiko, sich mit impfpräventablen Erkrankungen anzustecken. Möglicherweise sind geimpfte Kinder infolge von unspezifischen Impfeffekten auch insgesamt gesünder: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/30007489. Neuerdings wird sogar diskutiert, ob sich die Rotavirenimpfung eventuell positiv auf die Prävention von Typ-1-Diabetes auswirkt: https://www.diabetes-deutschland.de/news528.html



Avatar #72925
Konstanze4
am Mittwoch, 19. Juni 2019, 23:04

Impfungen sind unverzichtbar!

Die sächsische Impfkommission empfiehlt neben der Meningokokken-C auch die -B-Impfung. Nachdem im letzten Jahr bei einem Kollegen hier in Dresden in der Kita der Tochter ein Meningokokken-B-Fall aufgetreten ist haben wir bei meiner Tochter vor 3 Wochen die 1.Impfung für die B machen lassen und sehen uns in dem neuerlichen Fall (diesmal mit Todesfolge) bestätigt. Am Di findet die 2.Impfung statt. Danach werden wir die stolzen Kosten von über 200 EUR bei der Kasse einreichen und auf eine Erstattung hoffen. Wenn nicht, egal - das sollte es einem wohl wert sein. Und das Impfungen die Infektanfälligkeit erhöhen ist völliger Unsinn! Das muss man wohl nicht weiter erklären.
Avatar #764726
CorinnaBaer
am Mittwoch, 19. Juni 2019, 21:18

Impfungen sind wichtig!

@ Pro-Natur:
Da kann man nur den Kopf schütteln! Was für für ein Schwachsinn, was Sie da von sich geben!
Avatar #687997
Pro-Natur
am Mittwoch, 19. Juni 2019, 19:41

War sie geimpft?

Weil das Stückchen Information fehlt, müsste man davon ausgehen, dass sie es doch war. Man kann nicht gegen alle Krankheiten impfen. Dafür hat man ein Immunsystem, das man schützen, aufbauen und pflegen sollte. Ein kompetentes Immunsystem schützt vielseitig gegen Bakterien und Viren. Impfungen haben einen negativen Impakt auf das Immunsystem und machen Kinder allgemein anfällig für Infekte. Ungeimpfte Kinder sind deshalb gesünder und widerstandsfähiger.
Avatar #703466
agnes.schneider
am Mittwoch, 19. Juni 2019, 17:55

Impfungen

Bitte recherchieren Sie mal die STIKO Impftabelle, die Impfungen werden schon vorher durchgeführt und sind bis zum 2. Geburtstag erfolgt, aber nur gegen C. Die Impfung gegen B ist in Deutschland leider noch nicht empfohlen, im Gegensatz zu anderen europäischen Ländern.
LNS

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