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Politik

Bayern will zu gesunder Lebensweise motivieren

Montag, 24. Juni 2019

/dpa

Augsburg – Die Menschen in Bayern werden so alt wie nie zu vor, doch bei der Vor­sorge gibt es noch immer große Herausforderungen. Durch eine gesunde Lebens­weise könnten zahlreiche Krankheiten vermieden werden, bestätigt der erste baye­rische Präventionsbericht, den Ge­sund­heits­mi­nis­terin Melanie Huml (CSU) heute in Augsburg vorgestellt hat.

Viele Krankheiten würden durch einige wenige Risikofaktoren verursacht: Rauchen, Bluthochdruck, übermäßigen Alkoholkonsum, ungesunde Ernährung, Bewegungs­mangel und Übergewicht. „Auf das empfohlene Maß von mindestens 2,5 Stunden kör­perlicher Ausdaueraktivität pro Woche kommt nur knapp die Hälfte der Erwachsenen“, sagte Huml.

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Ziel der Staats­regierung sei eine umfassende Präventionsstrategie, die gesunde Le­bens­weisen und gesunde Lebenswelten unterstützt, sagte die Ministerin. Besonders wichtig sei es ihr, die Gesundheitskompetenz zu stärken und noch mehr Menschen dazu zu motivieren, gesundheitsbewusst zu leben.

Im bundesweiten Vergleich steht Bayern gut da: Die Lebenserwartung der Menschen im Freistaat ist dem Ministerium zufolge so hoch wie nie zuvor. Sie betrage im Schnitt 79,1 Jahre für Männer sowie 83,6 Jahre für Frauen. Dies liege noch leicht über dem ebenfalls hohen Bundesschnitt, erklärte Huml.

Auch bei den stark übergewichtigen Kinder gebe es Fortschritte. Der Anstieg der Zahl der Betroffenen bei der Einschulung sei gestoppt. „Erfreulicherweise liegt Bayern hier mit einer Adipositasrate von 3,2 Prozent in den Jahren 2014 bis 2016 bereits deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 4,6 Prozent“, sagte Huml.

Allerdings sind auch mehr als eine Million Erwachsene in Bayern von Diabetes melli­tus Typ 2 betroffen. Extrem übergewichtig seien 17 Prozent der Männer und 15 Pro­zent der Frauen zwischen 18 und 64 Jahren – sie leiden an Adipositas. © dpa/aerzteblatt.de

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