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Ärzteschaft

COPD wird häufiger diagnostiziert

Dienstag, 25. Juni 2019

/urbans78, stock.adobe.com

Berlin – Die Chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD) wird immer häufiger in Deutschland diagnostiziert. Das hat das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versor­gung in Deutschland (Zi) heute bekannt gegeben.

Demnach sei die geschlechts- und altersstandardisierte COPD-Diagnoseprävalenz „konstant von 5,1 Prozent im Jahr 2009 bis auf 6,4 Prozent im Jahr 2016 gestiegen“, hieß es heute vom Zi. Im Folgejahr bis 2017 sei die Diagnoseprävalenz gleichbleibend gewesen.

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Insgesamt habe es eine „relative Zunahme von 25 Prozent“ gegeben. Diese sei so­wohl bei Frauen als auch bei Männern zu beobachten. „Die niedrigere Prävalenz bei Frauen ist vor allem auf den geringeren Raucherinnenanteil in früheren Jahren zu­rück­zuführen“, erklärte das Institut.

Das Zi geht davon aus, dass die Bedeutung von COPD in der vertragsärztlichen Ver­sorgung weiter zunehmen wird. Verändertes Rauchverhalten und verbesserte Luft­quali­tät ließen jedoch erwarten, dass es langfristig auch wieder zu einem Rückgang der Erkrankungslast kommen könnte, meint das Institut.

COPD gehört zu den Erkrankungen, denen in einem Disease Management Programm (DMP) in der gesetzlichen Kran­ken­ver­siche­rung besondere Aufmerksamkeit gewidmet wird. © may/EB/aerzteblatt.de

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