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Medizinstudierende in Gießen lernen mit Virtu­al-Reality-Brillen

Montag, 1. Juli 2019

Virtueller Spaziergang durch ein Handgelenk /Johannes Lang

Gießen – Die Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) nutzt „Virtual Reality“ (VR) auch in der Lehre: Am Campus Kerckhoff der JLU und ihres Fachbereichs Medizin in Bad Nauheim bietet die Hochschule neuerdings einen Kurs zu rheumatischen und osteolo­gischen Erkrankungen unter Einsatz von Virtual-Reality-(VR)-Brillen an.

Dabei können Studierende die gesunde Anatomie und die einer entzündlichen Erkran­kung zum Beispiel des Handgelenks auf besondere Weise erleben: Sie begehen den Knochen auf einem virtuellen Spaziergang.

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Die Teilnehmer tragen dabei unter Anleitung eine VR-Brille, die ihnen den Eindruck vermittelt, sie würden sich tatsächlich im Körper bewegen. „Das ist ein sehr eindrückliches und faszinierendes Erlebnis“, sagte Uwe Lange aus der Kerck­hoff-Klinik, Professor für Internistische Rheumatologie, Osteologie und Physika­lische Medizin an der JLU.

Die Software für Projekt wurde an der Universität Erlangen-Nürnberg in Zusammenar­beit mit Lilly Deutschland entwickelt und der JLU zur Verfügung gestellt. Die notwendi­ge Ausstattung wurde im Rahmen der forschungsnahen Lehr- und Lernplattform „(Natur)Wissenschaft und Technik in der Medizin – NWTmed“ beschafft. An NWTmed ist unter anderem das Studienstrukturprogramm des Landes Hessen beteiligt.

„Wir sind uns sicher, dass der Einsatz dieses neuartigen Mediums nachhaltig zur Aus­bildung beitragen wird und neue Lernmöglichkeiten eröffnet“, betonte Johannes Lang, gemeinsam mit Holger Repp Initiator von NWTmed. © hil/aerzteblatt.de

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