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Universitätsmedizin Greifswald erzielt ausgeglichenes Jahresergebnis

Montag, 1. Juli 2019

/dpa

Greifswald – Die Universitätsmedizin Greifswald (UMG) konnte für 2018 erstmals seit Start ihres Sanierungskurses ein ausgeglichenes Ergebnis mit einem Plus von rund 500.000 Euro vorlegen. Das hat der Vorstand der Universitätsmedizin bekannt gege­ben. 2017 hatte das Defizit noch bei mehr als fünf Millionen Euro gelegen.

Die UMG machte 2018 einen Gesamtumsatz von 337,9 Millionen Euro, worin auch rund 58 Millionen Landeszuschuss für die akademische und klinische Ausbildung der Ärzte und Zahnärzte enthalten sind.

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„Vor drei Jahren haben wir die Trendwende eingeläutet. Jetzt haben wir das Ziel er­reicht – ein ausgeglichenes Ergebnis“, sagte Marie le Claire, Kaufmännischer Vor­stand der Universitätsmedizin. Gleichzeitig seien neue Herausforderungen zu berück­sichtigen.

„Die aktuellen Tarifverhandlungen werden 2019 noch einmal deutliche Steigerungen der Personalkosten hervorrufen. Gleichzeitig ist es richtig und wichtig, dass wir wett­be­werbsfähig auf einem Niveau wie auch die Mehrheit der anderen Uniklinika in Deutschland zahlen“, so le Claire.

Der Aufsichtsrat der UMG hatte gemeinsam mit dem Vorstand vor vier Jahren einen strikten Sanierungskurs vereinbart. Damals hatte das Ergebnis noch bei einem Minus von 14,3 Millionen Euro gelegen, was den Tiefpunkt markierte. Seitdem hat sich die Universitätsmedizin schrittweise dem ausgeglichenen Ergebnis genähert. 

Insgesamt waren im vergangenen Jahr 4.528 Menschen an der UMG beschäftigt. Im Vergleich zum Vorjahr wurde die Zahl der Pflegekräfte gegenüber den unterstützen­den Bereichen ausgebaut. Durch Tariferhöhungen stiegen die Personalaufwendungen um 8,4 Millionen Euro gegenüber 2017.

Der Vorstand der Universitätsmedizin hat gemeinsam mit den Mitarbeitern einen Pro­zess „Strategie 2026“ gestartet. „Dieser wird Ziele und konkrete Verbesserungsschritte in den klassischen Feldern ‚Forschung‘, ‚Lehre‘ und ‚Krankenversorgung‘ enthalten, aber auch in ‚Personalpolitik‘, ‚Infrastruktur und Digitalisierung‘ sowie ‚Kommunika­tion‘“, hieß es aus Greifswald. © hil/aerzteblatt.de

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