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Politik

Leyck Dieken neuer gematik-Geschäfts­führer

Montag, 1. Juli 2019

Markus Leyck Dieken /SWP, Volkmar Könneke

Berlin – Markus Leyck Dieken ist neuer Geschäftsführer der gematik – Gesellschaft für Telematikanwendungen der Gesundheitskarte. Er löst den bisherigen Geschäftsführer Alexander Beyer ab.

Leyck Dieken ist von Hause aus Internist und Notfallmediziner. Er promovierte 2001 an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg in Endokrinologie. Seine siebenjährige kli­nische Erfahrung umfasst stationäre und ambulante Tätigkeiten in Köln und Engels­kirchen.

Leyck Dieken hatte sich zuletzt als Manager in der Pharmabranche bei verschiede­nen Unternehmen einen Namen gemacht. Aus seiner letzten Position als Senior Vice Pre­si­dent – Geschäftsführer Deutschland bei Shionogi Europe, die er im September 2018 angetreten hatte, wechselt er nun zur gematik.

Die Gesellschafterversammlung der gematik hatte die Personalie erst kürzlich formal beschlossen.Das Bundesgesundheits­minis­terium (BMG) hält allerdings seit Mai 2019 51 Prozent der Gesellschafter­anteile. Damit konnte es die Personalie quasi im Allein­gang entscheiden.

Für Aufsehen gesorgt hatte zuletzt, dass der neue gematik-Chef deutlich mehr Geld erhalten soll als sein Vorgänger. Während Beyer noch 180.000 Euro Jahresgehalt erhalten haben soll, wurde die Summe für den neuen gematik-Chef von Spahn fast verdoppelt.

Der Spiegel berief sich auf den ihm vorliegenden Vertragsentwurf Leyck Diekens. Die­ser sehe eine Grundvergütung von 300.000 Euro pro Jahr vor. Da­zu kämen eine vari­able Komponente von 40.000 Euro jährlich sowie eine Altersvor­sor­ge von weiteren rund 32.000 Euro. Ebenso soll es einen monatlichen Dienstwagen­zu­schuss von 1.350 Euro geben.

Das BMG dementierte die Zahlen nicht. Das Ministerium teilte dem Deutschen Ärzte­blatt auf Nachfrage mit, dass mit Markus Leyck Dieken künftig ein Topmanager an der Spitze der gematik stehe. Um so jeman­den zu bekommen müsse man „mindestens ein Gehalt zahlen, das unter Spitzenfun­ktio­nären der gesetzlichen Kran­ken­ver­siche­rung üblich ist“, hieß es. © may/aerzteblatt.de

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