NewsPolitikGemeinde­schwestern-Projekt in Rheinland-Pfalz wird ausgeweitet
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Politik

Gemeinde­schwestern-Projekt in Rheinland-Pfalz wird ausgeweitet

Montag, 1. Juli 2019

/thodonal, stockadobecom

Mainz – In Rheinland-Pfalz werden Kommunen weiterhin präventive Hausbesuche für alte Menschen anbieten. Das Land und die Krankenkassenverbände haben sich ent­schlossen, das entsprechende Projekt „Gemeindeschwester Plus“ fortzusetzen und auszuweiten.

Das Modellprojekt lief in Rheinland-Pfalz bereits von 2015 bis Ende 2018 in sieben Regionen. Speziell geschulte Pflegekräfte haben dabei in mehr als 7.000 präventiven Hausbesuchen mehr als 3.000 hochbetagte Menschen zu ihrer Lebens- und Gesund­heitssituation beraten und sie unterstützt.

Anzeige

Das Deutsche Institut für angewandte Pflegeforschung (DIP) hat das Projekt wissen­­schaftlich begleitet, Land und Kommunen beraten und die Pflegekräfte speziell quali­fiziert. 2,9 Millionen Euro hat das Sozialministerium zwischen 2015 und 2018 inves­tiert. Damit wurden unter anderem 18 Gemeindeschwestern an dreizehn Pflegestütz­punkten finanziert.

„Die vielen positiven Rückmeldungen und die aktuellen, aus der wissenschaftlichen Begleitung des DIP abgeleiteten, Empfehlungen zur Gemeindeschwester Plus spor­nen uns dazu an, das Projekt auszuweiten“, sagte Sozialministerin Sabine Bätzing-Lich­ten­thäler (SPD) kürzlich auf einer Veranstaltung des Ministeriums für Soziales, Arbeit, Ge­sundheit und Demografie (MSAGD) des Landes.

Neben den bisher beteiligten Landkreisen und kreisfreien Städten werden sich der Ministerin zufolge bis zu sieben neue interessierte Kommunen in Rheinland-Pfalz an dem Projekt beteiligen können. Man sei überzeugt, dass die Gemeinde­schwes­ter Plus Teil eines kommunalen Gesund­heits­förder­ungskonzeptes werden könne, so Bätzing-Lichtenthäler.

„Wir konnten unsere langjährigen Erfahrungen zu präventiven Hausbesuchen ins Mo­dellprojekt Gemeindeschwester Plus einbringen und hier gemeinsam mit allen Akteur­en die guten Ansätze erfolgreich umsetzen. Ich sehe heute nur Gewinner“, sagte der Direktor des DIP, Frank Weidner, auf der Veranstaltung. © hil/aerzteblatt.de

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

LNS

Fachgebiet

Anzeige

Weitere...

Aktuelle Kommentare

Archiv

NEWSLETTER