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Politik

Lauterbach will Kostenerstattung für Homöopathie verbieten

Dienstag, 2. Juli 2019

/dpa

Berlin – SPD-Fraktionsvize Karl Lauterbach will Krankenkassen die Kostenerstattung von Homöopathie verbieten. „Wir müssen in der Groko darüber reden“, sagte er dem Tagesspiegel. Ihm zufolge sollen auch freiwillige Leistungen der Krankenkassen wirt­schaftlich und medizinisch sinnvoll sein.

Der SPD-Gesundheitsexperte verweist mit seinem Vorstoß auf Frankreich. Dort hat die oberste Gesundheitsbehörde festgestellt, dass homöopathische Arzneimittel wissen­schaftlich gesehen nicht ausreichend wirksam seien. Daher sei eine Erstattung nicht gerechtfertigt.

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„Im Sinne der Vernunft und der Aufklärung sowie des Patientenschutzes ist es auch in Deutschland falsch, dass Kassen aus Marketinggründen Homöopathie bezahlen“, erklärte Lauterbach auf Twitter. Der Gemeinsame Bundes­aus­schuss (G-BA), der über die Pflichtleistungen der gesetzlichen Kran­ken­ver­siche­rung (GKV) entscheidet, unter­stützt Lauterbach.

Behandlungsmethoden ohne klaren Beleg für Wirksamkeit und Nutzen sollten „nicht noch dadurch geadelt werden, dass sie von Kassen als Satzungsleistungen bezahlt werden“, sagte der G-BA-Vorsitzende Josef Hecken dem Tagesspiegel.

Kritik an Lauterbachs Vorschlag kommt aus der Union. Deren gesundheitspolitische Sprecherin, Karin Maag, findet es falsch, die freiwilligen Leistungen der Versicherer zu beschränken. „Wir führen keinen Kreuzzug gegen Heilpraktiker und Naturheilver­fah­ren, sagte sie dem Tagesspiegel. Sie halte es für richtig, die Entscheidungsfreiheit der Patienten zu wahren. © dpa/aerzteblatt.de

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Avatar #759489
MITDENKER
am Freitag, 26. Juli 2019, 12:05

In die Selbstheilung hineintherapieren

@doc.nemo:
Mein Beitrag zeigt auf, dass es bez. des von practicus beschriebenen "Wahrnehmungsirrtums" egal ist, ob man Ibu oder Antibiotika oder Globuli in de Besserung hineingibt. Der Patient kann dabei immer denken: "Toll, hat geholfen".
Achso, die Ärzte "therapieren" nicht die Krankheit - also den grippalen Infekt -, sondern die Symptome. Aha, wie verhält es sich dann bei Antibiotikagabe bei einem bakteriellen Infekt? Da würde ich sogar sagen: Auf diese Weise wird die Krankheit vom Arzt therapiert.
Noch absurder wirds, wenn - wie so oft - bei einem viralen Infekt Antibiotika verschrieben werden. In Deutschland ist die Situation ungut:
https://www.welt.de/gesundheit/article133207528/Darum-sind-Antibiotika-oft-die-falsche-Medizin.html
Avatar #88255
doc.nemo
am Donnerstag, 25. Juli 2019, 15:34

Kein Trick!

Kein Arzt verschreibt ein Medikament gegen einen grippalen Infekt, sondern lediglich gegen dessen Symptome. Bis die Selbstheilung einsetzt, können die ganz schön unangenehm sein, wie jeder weiß, und somit ist die Behandlung indiziert. Gegen die Symptome, nicht gegen die Krankheit! Wenn sich die Kopf- und Gliederschmerzen bessern, ist das meist ein Effekt des Antiphlogistikums, wenn die Erkrankung abklingt, dagegen nicht. Auch das wissen wir Ärzte.
Avatar #759489
MITDENKER
am Donnerstag, 25. Juli 2019, 12:28

Trick?

@Practicus: Ich schreibe mal Ihren Beitrag realitätsgerecht um:

Eine banale Erkrankung beginnt, verschlimmert sich ein paar Tage, um dann in ein paar weiteren Tagen abzuklingen. Wird im Verlauf irgendwann irgendetwas Allopathisches (oder eine sonstige Behandlung!) angewendet, kann der Therapeut stets den normalen Verlauf als seinen "Erfolg" verkaufen."

Auch nicht falsch, gell?
Avatar #759489
MITDENKER
am Donnerstag, 25. Juli 2019, 12:24

Mal etwas ironisch

.... mir als Heilpraktiker kann es eigentlich egal sein, ob den Ärzten weiterhin die Homöopathie-Abrechnungsmöglichkeit über die GKV'en offensteht oder nicht. Wenn nicht, gehen die Patienten wieder zu denen, die schon vor Jahrzehnten Homöopathie angeboten haben, als (fast) alle Ärzte noch gelästert haben wie Practicus.
Aaaaaber man ist ja Idealist u. will die Homöopathie u. die Patienten vor den evidenzblasierten Kritikern schützen, die lieber mit nebenwirkungsreichen u. zumeist auch nicht besser wirkenden Mitteln behandeln.
Natürlich sind wir in der Diskussion wie so oft im "Lagerdenken" gefangen, anstatt pragmatisch zu sagen: Sinnvolles Nebeneinander der Therapiemethoden anstatt "Entweder-Oder".
Avatar #79783
Practicus
am Sonntag, 21. Juli 2019, 01:55

Wahrnehmungsirrtum

Mit dem Trick der "Erstverschlimmerung" kann die Homöopathie jeden spontanen Heilverlauf als "Erfolg" reklamieren.
Eine banale Erkrankung beginnt, verschlimmert sich ein paar Tage, um dann in ein paar weiteren Tagen abzuklingen. Wird im Verlauf irgendwann Hömöopathie (oder eine sonstige Scheinbehandlung!) angewendet, kann der Therapeut stets den normalen Verlauf als seinen "Erfolg" verkaufen
Daher auch meine hauptsächliche Kritik: Die Anwendung durch Ärzte UND die Bezahlung durch die Krankenkassen erwecken beim Laienpublikung den Eindruck, Homöopathie sei eine "medizinische Intervention" und irgendwie wirklich wirksam.
Die Homöopathie kann NICHTS heilen, was nicht auch OHNE Homöopathie heilen würde.
Und nochmal zu den Kosten: Die Arzneimittel sind billig, teuer ist die "Repertorisation": Für die "Findung" des Arzneimittels und die Erfolgskontrolle bezahlt die Krankenkasse 200 EUR - für einen "normalen" Patienten zahlt die Krankenkasse für ärztliche Behandlung UND evt Arzneitherapie zusammen nur 70 EUR.
Eine homöopathische Behandlung kostet soviel, wie ein Kassenarzt für die Behandlung von 6 Patienten je Quartal erhält!
Avatar #780549
Maxenstein
am Freitag, 19. Juli 2019, 18:28

Wirksamkeit Homöopathie

Die homöopathisch arbeitenden Ärzte und Heilpraktiker hätten keine Patienten, wenn Homöopathie nicht wirken würde. Außerdem schließt die therapeutische Behandlung im Bedarfsfall den Einsatz von allopathischen Mitteln nicht aus.
Avatar #688006
Heilpraktiker
am Sonntag, 7. Juli 2019, 19:57

Der Glaube an Gott ist sehr wichtig !

@Practicus- "Irrtum, Pro-Natur!": Viele Menschen benötigten den christlichen Glauben, ohne ihn können sie weder leben noch ruhig sterben. Er spendet Trost und bietet Hoffnung, wo diese Welt keine Hoffnung mehr geben kann. Der Glaube ist der letzte Halt den vielen Menschen überhaupt noch im Leben haben. Viele meiner anvertrauten Kranken ertragen nur durch die Kraft des Glaubens ihre täglichen Leiden. Ich kenne keine Arznei oder Therapie, die eine ähnliche Wirkung hat !
Avatar #79783
Practicus
am Sonntag, 7. Juli 2019, 00:15

"Sanfte Medizin"?

Homöopathie ist ÜBERHAUPT KEINE MEDIZIN! Die ist purer Aberglaube, im stillen Kämmerlein ohne jegliches Wissen zusammengezimmert!
Hahnemanns "Urexperiment" mit Chinin ist ein Lehrbeispiel dafür, wie ein Experiment NICHT durchgeführt werden und wie man das Ergebnis NICHT interpretieren soll!
Chinin wirkt weder fiebersenkend (außer bei Malaria durch antiplasmodische Wirkung) noch ruft es in höheren Dosen Fieber hervor. Hahnemann "fühlte sich fiebrig", der Befund wurde weder gemessen noch durch eine Hilfsperson mangels Thermometer mit der Hand überprüft (jeder weiß, wie oft man sich fiebrig fühlt und das Thermometer eisern bei 36.8 stehen bleibt!). Dieses "Ergebnis" seines Versuchs machte er dann zur Grundlage seiner "Ahnlichkeitsregel" (Simila similibus curantur).
Also: Die Grundlage der Homöopathie ist ein mit einer ungeeigneten Substanz fehlerhaft durchgeführtes Experiment, dessen vermeintliches Ergebnis unzulässig verallgemeinert wurde.
Zu Hahnemanns Zeiten war Homöopathie zweifellos lebensrettend für viele Kranke, weil die damalige Schulmedizin ebenfalls auf einer uralten, falschen Überlieferung (Säfte- bzw Temperamentelehre) aus der Antike beruhte und ihre Interventionen (Aderlass, Einläufe, induziertes Erbrechen etc.) für ernsthaft Kranke lebensgefährlich sein konnten.
Während sich die "Schulmedizin" zur wissenschaftlich begründeten Medizin wandelte, blieb die Homöopathie einfach stehen. Die "Repertorisation" kann man heute einem PC-Programm überlassen, das die "Diagnoseauswahl" viel schneller und fehlerfrei durchführen kann als ein Mensch - interessant übrigens, dass für den Homöopathen das Heilmittel die Diagnose darstellt. "Das ist Pulsatilla" ist z.B. eine homöopathische Diagnose! Die tatsächliche Erkrankung spielt dabei überhaupt keine Rolle...
Nein, mit "Medizin" hat Homöopathie nichts zu tun - gruselig, dass der deutsche Ärztetag weiterhin eine Zusatzbezeichnung "Homoöpathie" ermöglicht!
Aber wenn die Patienten das wollen und ja nicht mal zwischen evidenzbasierten Naturheilverfahren und Heilfantasmen wie Homöopathie, TCM, Ayurveda und Akupunktur unterscheiden können!
Avatar #103488
KuhnJ
am Samstag, 6. Juli 2019, 23:01

Der sanfte Tod kommt schnell

"Wenn man beim Arzt keine Homöopathie bekommen kann, braucht man nicht mehr zu Arzt."

Ist das homöopathisch verdünntes Denken? Ich wünsche Ihnen göttlichen Beistand mit dieser Empfehlung, falls Sie einmal eine Schädelfraktur, einen Herzinfarkt, eine Lungenentzündung, eine Pilzvergiftung oder einen psychotischen Schub haben sollten.
Avatar #79783
Practicus
am Freitag, 5. Juli 2019, 23:35

Irrtum, Pro-Natur!

Obwohl längst erwiesen ist, dass Homöpathie nicht wirkt und auch gar nicht wirken kann (wenn nicht alle physikalischen Erknntnisse der letzten 100 Jahre falsch sind), glauben Mensch dank ständiger Hirnwäsche in gekauften Medien an eine Wirksamkeit - genauso, wie Menschen an Heilung durch Gebet glauben oder einen von einer Jungfrau geborenen Gottessohn, der leibhaftig in den Himmel aufgefahren ist...
Übrigens: Mit "Natur" hat Homöopathie gar nichts zu tun...
Avatar #737153
rodneyprice
am Freitag, 5. Juli 2019, 15:17

Kostenerstattung für Homöopathie

Ezard Ernst an der Penzance University Cornwall, Professor für Alternative Medizin, hat schon vor gut 10 Jahren in mehreren randomisierten prospektiven Untersuchungen die Unwirksamkeit dieser "Medikamente" bewiesen. Das teilweise in D immer noch diese Quacksalberei geduldet, bzw sogar vergütet wird, ist nur dem Konkurenzverhalten deutscher Krankenkassen zu verdanken. Es brauch eine grundlegende Reform des Krankenkassen systems vielleicht einen Enteignung und Verstaatlichung, damit wäre der Gewinnsucht ein Riegel vorgeschoben und schwachsinn dieser Art nicht mehr zulässig.
Avatar #79783
Practicus
am Freitag, 5. Juli 2019, 01:49

@HP Jurisch

Sie bestätigen ausgezeichnet ein altes Studienergebnis: Anhänger von "Alternativmedizin" ÜBERschätzen gundsätzlich die Effizienz der von ihnen angewendeten Methoden und UNTERschätzen die Wirksamkeit der Methoden der wissenschaftlichen Medizin.
Außer den vom Wirkungsnachweis befreiten Methoden der "besonderen Therapierichtungen" werden zB Krebsmittel erst zugelassen, wenn sie die Studienphasen I, II und III durchlaufen haben. In der Phase I wird eine Substanz gesunden Probanden verabreicht und die Auswirkungen auf den Organismus untersucht. In der Phase II wird der Wirkstoff an Kranken erprobt, in der Phase III erfolgen multizentrische RCTs zur Bestimmung der Wirksamkeit.
Das gilt auch für die neuen, genetisch-biochemisch basierten Therapien, die jeweils nur für Träger bestimmter genetischer Tumormerkmale zugelassen sind. Mittlerweile kann durch genetische Untersuchungen des Tumorgewebes unterschieden werden, ob ein Krebspatient von einer bestimmten Therapie profitieren kann oder nicht. So kann vielen eine Chemotherapie erspart werden, die davon keinen Nutzen hätten, und die Chemotherapeutica mit besserem Erfolg eingesetzt werden.
Beispiele? War früher ein Lungenkarzinom ein "schneller Killer", habe ich heute in meiner kleinen Praxis schon zwei Fälle mit inoperablem Bronchialkarzinom mit tumorfreiem Langzeitüberleben 4-5 Jahre nach der Diagnose. Da kann kein "Komplementärverfahren" mithalten
Avatar #103488
KuhnJ
am Donnerstag, 4. Juli 2019, 08:14

Studien zur Homöopathie: Besser nachsehen

Im Schlussbericht über die Evaluation des Schweizer Programms Komplementärmedizin steht:

"... dass die vorliegenden Ergebnisse die Hypothese stützen, dass die klinischen Effekte der Homöopathie im Gegensatz zu den Effekten der konventionellen Medizin unspezifische Placebo- oder Kontexteffekte seien." (Seite 81)

"das Problem der Überschätzung von Effekten aufgrund von Verzerrungen erscheint in den Homöopathiestudien besonders gross" (Seite 85)

Quelle: https://www.bag.admin.ch/dam/bag/de/dokumente/kuv-aufsicht/stat/rapports-de-recherche/programm-evaluation-komplementaermedizin-pek.pdf.download.pdf/Programm%20Evaluation%20Komplement%C3%A4rmedizin%20(PEK).pdf

Herr Melchart, Erstautor des Schlussberichts, ist gewiss kein Homöopathiekritiker, sondern der Komplementärmedizin gegenüber mehr als aufgeschlossen, er hat eine entsprechende Professur, lange eine Stiftungsprofessur der Erich Rothenfußer Stiftung.

Was die immer wieder zitierte fehlende Evidenzbasierung vieler konventioneller Methoden angeht: Sie müssten dazu sagen, wie viele dieser Methoden überhaupt im Versorgungsalltag im Einsatz sind und wie viele davon auch noch so evident aller Naturwissenschaft zuwiderlaufen wie die Homöopthie. Da werden sie kaum was finden. Dass es zu vielen Methoden, die praktisch nicht angewandt werden, auch keine Studien gibt, sollte nicht verwundern.
Avatar #759489
MITDENKER
am Mittwoch, 3. Juli 2019, 16:14

STUDIEN ZUR HOMÖOPATHIE(WIRKUNG)

@Dr. Schätzler:
Beantworte ich so gut es geht in aller Kürze; siehe hier:
https://www.homoeopathie-online.info/category/studien/

Weiterhin:
Zusammenfassend kann aus der Perspektive der Versorgungsforschung von einem Nutzen der Homöopathie für Patienten und Gesundheitssystem ausgegangen werden. Zu diesem Schluss kommt auch das Health Technology Assessment, das im Rahmen des Schweizer Programms Evaluation der Komplementärmedizin (PEK) durchgeführt wurde (Literatur: 15, 16). Hierin heißt es:
“Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass es ausreichend Belege für eine präklinische Wirkung und klinische Wirksamkeit (Evidenzgrad I und II) gibt, und dass sie absolut und insbesondere im Vergleich zu konventionellen Therapien eine sichere und kostengünstige Intervention darstellt. Die Akzeptanz in der Bevölkerung ist hoch.”
Quelle:
https://www.informationen-zur-homoeopathie.de/?page_id=41

Das ist nicht schlecht, wenn man bedenkt, dass nur ca. 10-15% der "schulmed. Therapien" evidenzbasiert sind. Mehr dazu z.B. hier:
https://www.zentrum-der-gesundheit.de/news/medizinische-verfahren-nutzlos-190605060.html

Meine Meinung: Es ist sehr auffällig, dass die Homöopathiegegner ihre kritische Energie an einer relativ gut untersuchten u. quasi nebenwirkungsfreien Therapieform verschwenden, während VIELE andere Therapieformen Todesfälle en masse mit sich bringen u. relativ nutzlos sind. Warum nur? Gelenkte Aktion der Skeptiker? Auf jeden Fall. Ablenkungsmethode von Big Pharma? Höchstwahrscheinlich.
Avatar #106067
dr.med.thomas.g.schaetzler
am Mittwoch, 3. Juli 2019, 13:05

@ Heilpraktiker_Jurisch

Genau das ist das Problem: Sie haben die vorliegenden kontrollierten, randomisierten RCT-Studien zu Chemotherapien entweder nicht gelesen oder nicht verstanden.

Allein in dieser DÄ-Ausgabe findet sich ein Negativbericht zur Radiojodtherapie und ein Positivbericht zur Stammzelltransplatations-Therapie. Das ist die offene wissenschaftliche Diskussions-Kultur, die den Homöopathie-Vertreter i.d.R. abgeht.

Mf + kG, Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund
Avatar #688298
Heilpraktiker_Jurisch
am Mittwoch, 3. Juli 2019, 11:39

wissenschaftliche Beweise versus Glauben

Tja Herr Dr. Schätzler, dann legen Sie doch bitte mal die wissenschafltichen Placebo kontrollierten, Doppelblindstudien der Wirksamkeit z.B. der Chemotherapie bei Krebspatienten vor. Es gibt nicht einmal eine Statistik die Chemotherapieverweigerer mit denen die sich der Chemo beugten vergleicht. Wo sind die Doppelblind, Placebo Kontrollierten Studien zur "Schutzimpfungen"?
Einziger Unterschied - eine einzige Chemoanwendung kostet um die 1000 € eine ganze Homöopathietherapie vielleicht um die 200 €.
Avatar #106067
dr.med.thomas.g.schaetzler
am Mittwoch, 3. Juli 2019, 11:13

Homöopathie vs. Allopathie

Mir fehlen bei den ganzen Diskussionen um die Wirkungsnachweise von Homöopathie und Allopathie immer wieder zweifelsfreie Beweise, dass die Homöopathie alleine, außer bei Befindlichkeitsstörungen, Bagatellen, funktionellen Symptomen, sich selbst limitierenden oder psychosomatischen Erkrankungen, auch bei ernsthaften, u.U. lebensbedrohenden bzw. -verkürzenden Krankheitsentitäten heilen, helfen oder lindern könnte?

Mf + kG, Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund
Avatar #777347
wischni
am Dienstag, 2. Juli 2019, 22:17

Freiwillig gerne- aber nicht auf Kosten der Gemeinschaft!

Gerne kann eine Krankenkasse als freiwillige Leistung Homöopathie, Chakramessung, sowie Ringelpietz anbieten! Allerdings sollten diese Therapien bitte duch die jeweiligen Zusatzbeiträge der Kassen finanziert werden und nicht über die Beiträge der Solidargemeinschaft.
So hat auch jeder Bürger die Möglichkeit, "seine" Krankenkasse zu finden.
LNS

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