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Medizin

Neue Meta-Analyse zeigt Wirksamkeit der HPV-Impfung

Donnerstag, 4. Juli 2019

3D-Grafik von HP-Viren /Kateryna_Kon - stock.adobe.com
Mehr als 200 HPV-Typen sind bekannt. Davon können nur wenige (12) einen Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom) verursachen. HPV 16 und 18 werden dabei in Tumorgewebe am häufigsten nachgewiesen. /Kateryna_Kon - stock.adobe.com

Québec – Erstmals liegen Daten einer Meta-Analyse zur Wirksamkeit einer Impfung gegen humane Papillomviren (HPV) vor, die einen längeren Zeitraum von 8 Jahren umreißen. Danach senken HPV-Impfprogramme nicht nur HPV-Infektionen, sondern auch präkanzeröse Gebärmutterhalsläsionen des Levels CIN2+ deutlich. Die Arbeit ist im Lancet erschienen (2019; doi: 10.1016/S0140-6736(19)30298-3).

Die HPV-Impfung wurde 2007 erstmals zugelassen und ist seitdem laut der Arbeitsgruppe in 99 Ländern und Gebieten eingeführt. Eine frühere Version dieser Meta-Analyse mit Daten für 4 Jahre nach der Impfung zeigte erhebliche Rückgänge bei den HPV-Typen 16 und 18, die die Mehrheit der Gebärmutterhalskrebs- und Anogenitalwarzendiagnosen bei Frauen verursachen. Die bisherige Meta-Analyse konnten laut den Forschern jedoch keine CIN2+-Läsionen beurteilen – also die unmittelbare Vorform von Gebärmutterhalskrebs – , da es zu früh nach der Impfung war, um die Auswirkungen abzuschätzen.

Insgesamt umfasst die jetzt vorliegende Analyse  65 Studien aus 14 Ländern mit hohem Einkommen – darunter 23 Studien für HPV-Infektionen, 29 für Genitalwarzen und 13 für CIN2+-Läsionen. Es vereint laut den Wissenschaftlern der Université Laval in Québec, Canada. Daten von mehr als 60 Millionen Personen über einen Zeitraum von 8 Jahren.

Weniger HPV-Infektionen und weniger Genitalwarzen

Die Forscher fanden bei ihrer Meta-Analyse heraus, dass die beiden HPV-Typen 16 und 18 nach der Impfung deutlich reduziert wurden. Sie berichten von einem Rückgang von 83 % bei Mädchen im Alter von 13 bis 19 Jahren und von 66 % bei Frauen im Alter von 20 bis 24 Jahren 5 bis 8 Jahren nach der Impfung.

Auch die Diagnosen von Genitalwarzen ging laut den Wissenschaftlern deutlich zurück: Nach 5 bis 8 Jahren Impfung zeigen die Studien einen Rückgang von 67 % bei Mädchen im Alter von 15 bis 19 Jahren, 54 % bei Frauen im Alter von 20 bis 24 Jahren und 31 % bei Frauen im Alter von 25 bis 29 Jahren sowie einen Rückgang von 48 % bei Jungen im Alter von 15 bis 19 Jahren und 32 % bei Männern im Alter von 20 bis 24 Jahren. 

Weniger CIN2+-Läsionen nach HPV-Impfung

Besonders wichtig: 5 bis 9 Jahre nach der Impfung nahmen CIN2+ deutlich ab. Das Team berichtet von einer 51 %-igen Verringerung der Zahl der untersuchten Mädchen im Alter von 15 bis 19 Jahren und einer 31 %-igen Verringerung der untersuchten Frauen im Alter von 20 bis 24 Jahren. 

„Unsere Ergebnisse liefern starke Beweise dafür, dass die HPV-Impfung zur Vorbeugung von Gebärmutterhalskrebs in der Praxis beiträgt, da sowohl HPV-Infektionen, die die meisten Gebärmutterhalskrebsarten verursachen, als auch präkanzeröse Gebärmutterhalsläsionen abnehmen“, sagte Mélanie Drolet von der Quebec-Laval University. © hil/aerzteblatt.de

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Kommentare

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Avatar #79783
Practicus
am Samstag, 27. Juli 2019, 00:37

@Mitdenker

Ich habe Ihren Link angeklickt - und bezweifle, dass wir das selbe gelesen haben. Ein amerikanisches Gericht hat den Vortrag edes Klägeranwalts für überzeugender gehalten als den des Beklagten und eine eingehende Prüfung gefordert. Was US-Laiengerichte so mithilfe göttlicher Eingebung und aus dem Bauch heraus für Urteile sprechen, ist ja bekannt. Wegen dieser Narrenvereine muss in den Gebrauchsanweisungen von Mikrowellen stehen, dass man darin keine Tiere trocknet, dass heisse Oberflächen heiß und Rasierklingen scharf sind...
Eine junge Frau ist Tage nach einer Impfung aus unbekannter Ursache gestorben ("Rhythmusstörung"). Die Todesursache ist spekulativ, eine andere wurde eben nicht gefunden. Weder für die behauptete "Autoimmunreaktion" noch die Auslösung von Arrhythmien durch Autoimmunreaktionen ist gesichert.
Gesichert ist dgegen, dass in den USA jedes Jahr etwa 7.000 klinisch gesunde Kinder einem plötzlichen Herztod erliegen.
Selbst ein korrekt durchgführtes 12-Kanal-EKG kann nur in ca- 94% der Fälle ein entsprechendes Risiko im Vorfeld entdecken (HCM, DCM, Brughada-Syndrom etc)
Gehäuft Rhythmusstörungen nach Impfungen können ganz einfach dadurch erklärt werden, dass nach Impfungen eine besonders aufmerksame Beobachtung erfogt, die dazu führt, dass vorbestehende Rhythmusstörungen überhaupt erst bemerkt werden.
Amerikanische Urteile - siehe Glyphosat - führen ja dazu, dass sich Menschen sorgen, wenn ihr gesichert krebserregendes Feierabendbier (Alkohol, Nitroamine) mit eine möglicherwiese krebserregenden Stoff in gerade detektierbaren Spuren "verseucht" ist.
Avatar #103488
KuhnJ
am Mittwoch, 17. Juli 2019, 06:35

Mitdenken üben

@ Mitdenker:

Wie Sie ganz richtig feststellen, findet die akute Versorgung bei Schlaganfällen, Herzinfarkten und schweren Verkehrsunfällen im Krankenhaus statt. Da fährt der Rettungswagen hin. Was könnte das für die von Ihnen zitierten Sterbefälle im Krankenhaus bedeuten, im Vergleich zu Sterbefällen bei Heilpraktikern (oder gerne auch Hausärzten)? Denken Sie einmal darüber nach, Sie schaffen das!

Was das mit der HPV-Impfung zu tun hat, werden Sie aber auch dann nicht erklären können.
Avatar #103488
KuhnJ
am Freitag, 12. Juli 2019, 22:44

Mitdenken geht anders

Was hat das Thema Patientensicherheit im Krankenhaus mit der HPV-Impfung zu tun? Das Weißbuch Patientensicherheit ist ein sehr verdienstvolles Werk der evidenzbasierten Medizin. Man darf die Quelle ruhig angeben: https://www.aps-ev.de/wp-content/uploads/2018/08/APS-Weissbuch_2018.pdf

Bei der Beurteilung der Daten sollte man beachten, dass in Krankenhäusern gehäuft schwere und lebensbedrohliche Erkrankungen behandelt werden. Behandlungsfehler führen dabei naturgemäß auch gehäuft zu Sterbefällen. Die Nichtbehandlung (oder gar die Behandlung beim Heilpraktiker) würde aber in diesen Fällen häufig erst recht den Tod zur Folge haben.

Zu Ihren Ärztestreik-Zahlen: Eine Studie, die das Thema untersucht hat, kam zum Ergebnis, dass bei Ärztestreiks nicht mehr Menschen sterben, wenn (!) die Notfallversorgung gesichert ist: https://www.bmj.com/content/351/bmj.h6231

Ihre Zeitungs-Zahlen sind nicht nachprüfbar, die Quelle in der ZEIT ist zumindest auf die Schnelle über google nicht auffindbar. Wenn elektive Eingriffe durch die Streiks verschoben wurden, konnte daran in dieser Karenzzeit auch niemand sterben. Man müsste wissen, was danach geschehen ist, ob sie z.B. bei den späteren Operationen häufiger gestorben sind.

In Krankenhäusern kann man vieles verbessern, gerade auch bei den nosokomialen Infektionen. Aber das hat nichts mit der HPV-Impfung zu tun und gewiss ist daraus nicht zu schlussfolgern, dass Heilpraktiker besser behandeln. Heilpraktiker behandeln eben keine Herzinfarkte, Schlaganfälle oder schwere Verkehrsunfallopfer.
Avatar #755479
Gottesverehrer
am Freitag, 12. Juli 2019, 15:20

Feigwarzen oder Krebs

Habe die emotionale Diskussion verfolgt und komme zu dem Schluss, dass die sachliche Ebene verlassen wird. Es geht nicht darum, wer Recht hat, sondern, was richtig ist. Wenn man davon ausgeht, dass eine Ansteckung mit HPV bei 80% aller Menschen im Laufe Ihres Lebens erfolgt, wobei in den meisten Fällen das Immunsystem die Infektion unter Kontrolle bringt und das Virus eliminiert. Da die Ansteckung in der Regel über Sex oder intimen Hautkontakt erfolgt, nicht über Einatmen von Luft, Berührung von Gegenständen oder Händeschütteln, könnte eine Impfung zur rechten Zeit :-) eine durchaus sinnvolle Maßnahme sein. Auf der anderen Seite gilt es hier eine Risiko-Nutzen-Abwägung in Betracht zu ziehen und dies auch dem Patienten so erklären. Die Wahl sollte bei dem mündigen Patienten bleiben. Im Übrigen gibt es Alternativen zu einer Impfung ( auch pathologische Zervixabstriche mit Dysplasien können sich unter homöopathischer Therapie normalisieren u. 1 x im Jahr den Pap-Test machen. Besonders bei HWG:-) Ein Wort zur Impfung: es gibt 3 Impfstoffe, die aber nicht alle HPV-Typen (15 high-risk Typen). Somit können auch geimpfte Frauen HPV-Infektionen, Kondylome, Cervix-Dysplasien oder ein Zervixkarzinom bekommen. Zudem weiß man, dass Raucherinnen ein erhöhtes Risiko für Dysplasien haben. Ebenso bei Folsäure u. Vitamin D Mangel (Substitution !). Auch ist bekannt, dass beschnittene Männer signifikant weniger HPV-Infektionen u. weniger Überträger des Virus sind. Damit könnte ich dienen:-) Kann nur hoffen, dass die hier widerstreitenden Parteien auch diesen Vorteil haben. Also letztlich geht es darum, den Patienten umfassend aufzuklären und nicht in eine dogmatische Falle zu tappen. In diesem Sinne: Ultra posse nemo obligatur
Avatar #737432
Rollkragen
am Freitag, 12. Juli 2019, 10:44

Mitdenker schlägt um sich

Mit Ihrem Rundumschlag gegen die Ärzteschaft entfernen Sie sich immer weiter vom eigentlichen Thema. Es ist ganz offensichtlich, dass Sie nicht verstehen, worum es beim Thema Impfungen und Impfpflicht geht, obwohl KuhnJ Ihnen diverse Hinweise und Lesestoff dazu geliefert hat. Ihr abschließendes Anliegen "Aber haltet einfach mal die Klappe" kann ich hinsichtlich Ihrer eigenen Beiträge nur begrüßen.
Avatar #103488
KuhnJ
am Mittwoch, 10. Juli 2019, 20:23

Mitdenken geht anders

@ Mitdenker:

Der Ethikrat hat nicht gefordert, dass Ärzte berufsrechtlich für impfkritische Informationen sanktioniert werden sollen, sondern für das Verbreiten von Falschinformationen. Wenn Sie den Unterschied nicht verstehen wollen, lassen sie es halt.

Des Weiteren vermischen Sie das mit der Kritik an der geplanten Masern-Impfpflicht. Ich verstehe zwar nicht, was das mit der HPV-Impfung zu tun hat, aber vielleicht hätten Sie doch mal in meinen Blog schauen sollen, dann wüssten Sie nämlich, dass ich eine allgemeine Impfpflicht nicht für zielführend halte. Oder wussten Sie es etwa?

Ihre desinformierenden Zahlen waren die Verdachtsmeldungen, die Sie als Nebenwirkungen hingestellt haben, nicht die - gerade für die USA - eher bescheidenen Entschädigungssummen. Auch in Deutschland werden immer wieder Impfschäden entschädigt. Die Existenz von Entschädigungen spricht nicht gegen den Nutzen von Impfungen, sondern dafür, dass den Betroffenen geholfen wird. Und in den USA bekanntlich dafür, dass Anwälte damit Geld verdienen können. Anwälte hatten übrigens auch das Verdachtsmeldungssystem in den USA mit Falschmeldungen manipuliert, nachlesbar, falls Sie einmal mutig nach Informationen jenseits ihrer Echokammer suchen sollten.

Aber mir scheint, so wie Sie hier agieren, meiden Sie alles, was nicht in Ihr Weltbild passt. Das ist auch eine Gefahr für die Menschen, die bei Ihnen Hilfe suchen, denn denen können Sie so wenig zuhören wie Sie hier dazu in der Lage sind, und mit ihrem festgemauerten Weltbild können Sie auch keine qualifizierte Patientenaufklärung machen (zu der auch Heilpraktiker verpflichtet sind).
Avatar #769034
Dr.A.Schubert
am Mittwoch, 10. Juli 2019, 17:07

MITDENKER vs. Selbstdenker

Bitte – wenn irgendwer die Kommentare von „MITDENKER“ lesen sollte – schaut euch die Angaben genau an. Glaubt nicht blind, dass er sie auch versteht oder überprüft hat. Jeder der „selbst denkt“ kann seine Masche durchschauen.
Z:B. Fachgesellschaft-kritisiert-STIKO-Empfehlung-zu-Zoster-Impfung
Hui – lese ich mal selbst… Ah, sie sagen sie geht nicht weit genug. Ach so. Äh was?
….
"18.700 Verdachtsfälle möglicher Nebenwirkungen erfasst"
Dass sind typische Hinweise eines verzweifelten Impfhassers (sie sind weit entfernt von einem Kritiker, wenn sie solche idiotischen Angaben machen).
Eine Person hat kurz vor ihrem Fieberkrampf/Durchfall/Tod, Globuli genommen. Wo kann ich es melden?
Ach ja! Bei Homöopathie werden solche Verdachtsmomente nicht erfasst – daher kennt der „MITDENKER“ sowas nicht. Versteht den Unterschied nicht.

Es gibt Tage, da wünsche ich mir ein „Partikulargericht am Ende“, der Menschen wie ihnen klar machen könnte wie viel Leid sie verursachten.
Partikulargericht oder mehr Sachverstand für sie – kann man sich wünschen, aber beides ist am Ende sehr unwahrscheinlich.
Avatar #103488
KuhnJ
am Dienstag, 9. Juli 2019, 17:08

Mitdenken geht anders

Herr Mitdenker, auch die Wiederholung macht eine Desinformation nicht richtiger. Sie verweisen jetzt über eine obskure Sekundärquelle, die ich nicht kommentieren will, auf das amerikanische Vaccine Adverse Event Reporting System. Warum nicht direkt dahin: https://vaers.hhs.gov/

Vielleicht, weil man dann diesen Hinweis liest: "Note that the inclusion of events in VAERS data does not infer causality". Wie gesagt, es ist wichtig, Ereignisse nach Impfungen zu melden, und natürlich gerade schwerwiegende Ereignisse, aber genauso wichtig ist es, den kausalen Zusammenhang zu prüfen. Ich vermute, Ihnen ist durchaus bewusst, was das bedeutet und daher kann ich nur annehmen, dass Sie absichtlich eine Desinformationsstrategie verfolgen. Sie schaden Menschen.

Wären Sie Arzt, wären Sie ein Fall für die zuständige Kammer, aber Heilpraktiker genießen in diesem Land bekanntlich bisher Narrenfreiheit. Feige Heilpraktiker, die ihre Fake News auch noch anonym verbreiten, haben also ganz große Narrenfreiheit.

Nur zur Information, da Sie auf meinen privaten Blog anspielen: Dafür brauche ich keine Werbung. Die Werbeeinnahmen durch Klicks verbleiben überwiegend bei der Medienholding des Blogs, die Blogger bekommen nur einen symbolischen Betrag, bei mir reicht das im Monat bestenfalls für ein (nicht zu teures) Buch. Sie dürfen meinen Blog also ruhig anklicken, ohne Angst zu haben, mich damit über ein homöopathisches Maß hinaus zu finanzieren.
Avatar #103488
KuhnJ
am Dienstag, 9. Juli 2019, 10:06

Mitdenken geht anders

"bin gespannt, wie Kuhn das wieder kleinredet"

Ich habe kein Interesse daran, etwas "kleinzureden". Warum sollte ich. Risiken müssen festgestellt und gegen den Nutzen abgewogen werden. Aber Risiken sollen nicht erfunden werden.

Die Daten, die Sie aus Blog des Impfgegners Ehgartner zitieren, sind Meldungen über Ereignisse im zeitlichen Zusammenhang mit der Impfung (!), noch dazu aus der Zeit der Einführung der Impfung. Dass möglichst viele solcher Ereignisse gemeldet werden, ist wünschenswert, um eventuelle Nebenwirkungen der Impfung bei der millionenfachen Anwendung, also bei Fallzahlen jenseits aller Studiengrößen, feststellen zu können. Dieses Meldungen müssen aber geprüft werden, weil es zwangsläufig zu allen möglichen Ereignissen nach der Impfung kommt, sogar zu Verkehrsunfällen und Tod durch Mord. Die Frage ist, ist ein kausaler Zusammenhang anzunehmen. Das ist bei den zitierten Meldungen extrem selten der Fall.

Hier das letzte Bulletin zur Arzneimittelsicherheit des PEI zum Thema: https://www.pei.de/SharedDocs/Downloads/bulletin-einzelartikel/2018-sicherheit-impfung-hpv.pdf?__blob=publicationFile&v=5. Fazit: Eine auch für vulnerable Subpopulationen sehr sicher Impfung. Etwas leichter zu lesen ist ein Factsheet des Krebsinformationsdienstes: https://www.krebsinformationsdienst.de/wegweiser/iblatt/iblatt-hpv-impfung.pdf, gleiches Fazit.

"Nun, "Verunsicherung" ist nicht Schlechtes Meister Kuhn. Die veranlaßt allzu "Gläubige" sich näher mit dem Thema zu befassen."

Wenn dem so ist, lassen Sie sich in Ihrem Glauben durch die Fakten verunsichern? Mir scheint nicht. Sie wollen nur die Leute mit falschen Informationen im Hinblick auf die Sachlage verunsichern. Sie reden den Nutzen der Impfung klein. Anonym, ohne persönlich dazu zu stehen.
Avatar #751684
mednews for all
am Montag, 8. Juli 2019, 18:35

Auch der FOCUS ist oft rechter Quatsch

Da schreibt ein Fachanwalt auf Klientensuche
Avatar #103488
KuhnJ
am Samstag, 6. Juli 2019, 23:31

Mitdenken geht anders

Die Reportsendung über die HPV-Impfung war ein journalistischer Abgrund: http://scienceblogs.de/gesundheits-check/2018/12/19/nebenwirkungen-der-hpv-impfung-und-der-medienberichte-darueber/

Ingrid Mühlhauser wurde in der Sendung in einer Weise "eingespielt", die ihre Meinung zur HPV-Impfung nicht korrekt wiedergibt. Die kann man hier nachlesen: https://www.ebm-netzwerk.de/was-wir-tun/publikationen/kvh/kvh-1811.pdf. Darin heißt es wörtlich: "Die Wirksamkeit der HPV-Impfung auf klinisch relevante Krebsvorstufen ist belegt. Das Gesamtbild der publizierten Daten gibt keine Hinweise, dass die HPV-Impfung stärkere Nebenwirkungen hat als andere Impfungen".

Ich habe auch mit ihr darüber gesprochen. Ihr geht es um eine korrekte Aufklärung auch zu Unsicherheiten. Im Gegensatz dazu geht es Ihnen nur darum, Menschen zu verunsichern, selbst wenn das viele Menschenleben kostet, wie z.B. in Japan durch den Einbruch der HPV-Impfraten nach Falschmeldungen zur Impfung dort. Die WHO sieht Leute wie Sie zu Recht als "globale Bedrohung".
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