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Politik

Eltern haben Recht auf Wissen durch pränatale Bluttests

Donnerstag, 4. Juli 2019

/Kamon Wongnon, stockadobecom

Würzburg – In der Debatte um nichtinvasive molekulargenetische Tests (NIPT) zur Bestimmung des Risikos autosomaler Trisomien 13, 18 und 21 bei Risikoschwanger­schaften hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) das Recht von Eltern auf Wissen verteidigt.

„Wer sagt, solche Tests darf es gar nicht geben, der versperrt den Zugang zu Wissen“, sagte der Minister der Tagespost. Er persönlich fände es anma­ßend, Eltern diesen Weg zu versperren.

Die entscheidende Frage für ihn sei, ob Politik und Gesellschaft Eltern mit behinderten Kindern ausreichende Hilfen und Akzeptanz böten und das Leben dieser Familien leich­ter machten.

Der CDU-Politiker betonte, dass der Bundestag schon vor Jahrzehnten entschieden habe, dass vorgeburtliche Untersuchungen wie Fruchtwasseruntersuchun­gen zulässig seien. Die neuen Bluttests bedeuteten aber viel geringere Risiken für das ungeborene Kind.

Der Bundestag hatte im April über die vorgeburtlichen genetischen Bluttests diskutiert. Dabei geht es auch um eine mögliche Kostenübernahme der Krankenkassen in ganz bestimmten Fällen. Eine Entscheidung des Gemeinsamen Bundesausschusses soll voraussichtlich im Spätsommer fallen. © kna/aerzteblatt.de

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