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Diakonie sichert Fachkräftenachwuchs

Montag, 8. Juli 2019

/dpa

Berlin – 2018 haben 74 Prozent der diakonischen Unternehmen Ausbildungsplätze angeboten. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Verbandes diakonischer Dienst­geber in Deutschland (VdDD) unter 210 diakonischen Einrichtungen und Trägern. Im Vergleich dazu bildeten laut BIBB-Datenreport gesamtwirtschaftlich betrachtet lediglich 19,8 Prozent der Betriebe aus.

Die diakonischen Unternehmen engagierten sich dabei am häufigsten in der Ausbil­dung von gesundheits- und pflegerischen Berufen (68 Prozent), gefolgt von sozial- und heilpädagogischen (23 Prozent) sowie kaufmännischen (4 Prozent), gewerblichen und handwerklichen (3 Prozent) Berufen.

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„Diakonische Unternehmen stemmen durch kontinuierliche und qualitative Ausbildung gesamtgesellschaftliche Verantwortung“, sagte VdDD-Vorstandsvorsitzender Christian Dopheide. Für den Ausbildungsbeginn im Herbst 2019 gebe es deutschlandweit noch freie Ausbildungsplätze.

Angesichts des demografischen Wandels, der Digitalisierung und wachsenden Stu­dierendenzahlen sieht Dopheide die Berufsausbildung allerdings mit großen Heraus­for­derungen konfrontiert.

„Um sie zukunftsfähig zu machen, muss die Ausbildung in diakonischen Unternehmen deshalb durch passende rechtliche und etwa in der Pflege auch finanzielle Rahmen­bedingungen begleitet werden“, appellierte der Verbandschef an die Politik.

Der VdDD vertritt als diakonischer Bundesverband die Interessen von mehr als 180 Mitgliedsunternehmen und fünf Regionalverbänden mit rund 490.000 Beschäftigten. © hil/sb/aerzteblatt.de

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