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Bonner Arbeitsgruppe untersucht Verbreitung von Antibiotika­resistenzen

Montag, 8. Juli 2019

/dpa

Bonn – Einen ganzheitlichen Blick auf die Gesundheit von Mensch, Tier und Umwelt verfolgt die neue Arbeitsgruppe „One Health“ des Universitätsklinikums und der Uni­versität Bonn. Über die Grenzen von Instituten und Fakultäten kooperieren darin Wissenschaftler aus der Medizin, der Mikrobiologie, der Chemie und der Agrarwirt­schaft, um Forschungsprojekte zum Schutz vor antibiotikaresistenten Keimen zu ent­wickeln und Kompetenzen zu bündeln. 

„Die Gesundheit von Mensch, Tier und Umwelt ist eng miteinander verknüpft. Diese Zusammenhänge bedürfen einer ganzheitlichen Betrachtung“, sagte Martin Exner, Direktor des Instituts für Hygiene und Öffentliche Gesundheit (IHPH) des Universitäts­klinikums Bonn. An der Arbeitsgruppe sind die Landwirtschaftliche Fakultät mit dem Institut für Tierwissenschaften sowie dem „FoodNetCenter“ und die Medizinische Fakultät mit dem IHPH und dem Institut für Medizinische Mikrobiologie, Immunologie und Parasitologie (IMMIP) beteiligt.

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„One Health ist unsere gemeinsame Basis, mit der wir alle relevanten Fragestellungen zur Verbreitung von Antibiotika und antibiotikaresistenten Bakterien in der Umwelt, aber auch bei Menschen und Tieren, die Zusammenhänge und Übertragungswege untersuchen“, erläuterte die Leiterin der Arbeitsgruppe, Ricarda Schmithausen aus dem IHPH.

Die Arbeitsgruppe „One Health“ ist aus einem Verbundprojekt namens „HyReKA“ ent­standen, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wurde. Die Abkürzung steht für „Biologische beziehungsweise hygienisch-medizinische Rele­vanz und Kontrolle Antibiotika-resistenter Krankheitserreger in klinischen, landwirtschaftli­chen und kommunalen Abwässern und deren Bedeutung in Rohwässern“.

In Augenblick wird das One-Health-Labor an den beiden Standorten Campus Poppels­dorf und Venusberg in Bonn ausgestattet. Die Präventionspotenziale des Ansatzes zum Schutz der öffentlichen Gesundheit seien noch lange nicht ausgeschöpft, hieß es aus der Arbeitsgruppe. © hil/aerzteblatt.de

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