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Neues Netzwerk kinderonkologischer Zentren in Bayern

Donnerstag, 11. Juli 2019

/Sura Nualpradid, stockadobecom

Nürnberg – In Bayern haben sich sechs kinderonkologische Zentren zum „Kionet Bayern“ zusammengeschlossen. Die auf die Behandlung junger Krebspatienten spe­zia­­lisierten Zentren der bayerischen Universitätskliniken Augsburg, Erlangen, Regens­burg und Würzburg sowie der Technischen Universität und der Ludwig-Maximilians-Universität München wollen damit klinische Studien vereinfachen, damit Kinder und Jugendliche in Bayern einen noch besseren Zugriff auf neuartige Medikamente haben.

Sprecher des Netzwerkes ist Markus Metzler, Leiter der Kinderonkologie der Kinder- und Jugendklinik des Universitätsklinikums Erlangen der Friedrich-Alexander-Univer­sität Erlangen-Nürnberg (FAU). Das Land Bayern unterstützt das Projekt mit 400.000 Euro.

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„Das Einzugsgebiet des kinderonkologischen Studiennetzwerks deckt ganz Bayern ab, sodass krebskranke Kinder und Jugendliche auf höchstem Niveau und noch dazu heimatnah versorgt werden können“, hieß es aus dem Netzwerk. Eine Angleichung von Arbeitsprozessen und Standards in den verschiedenen Standorten helfe den Pa­tienten und Familien, die an ein anderes Zentrum überwiesen würden, überall ver­traute Abläufe vorzufinden.

„Aber nicht nur die Ärzte des Kionet-Netzwerks arbeiten enger zusammen als zuvor – auch die Pflegekräfte nutzen die Möglichkeit des überregionalen Verbunds: In Arbeits­gruppen erarbeiten die Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger aller sechs kinder­on­kologischen Zentren einheitliche Pflegestandards und tauschen sich aus“, informiert das Netzwerk. 

Kionet weist daraufhin, dass die Behandlung von Kindern und Jugendlichen mit Krebs­erkrankungen eine medizinische Erfolgsgeschichte sei. Dank moderner Therapien würden heute rund 80 Prozent der Betroffenen geheilt. „Das bedeutet allerdings auch, dass für jeden fünften Patienten die aktuellen Behandlungsmethoden nicht ausrei­chend sind. Für diese jungen Patienten sind innovative Ansätze dringend erforderlich“, hieß es. © hil/aerzteblatt.de

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