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Keine Hinweise auf Kindesmissbrauch an Westpfalz-Klinikum

Dienstag, 9. Juli 2019

Kaiserslautern/Homburg – Der Verdacht des Missbrauchs von Kindern am Westpfalz-Klinikum in Kaiserslautern hat sich nicht erhärtet. Eine mit der Untersuchung beauft­ragte Taskforce gab in ihrem vorläufigen Abschlussbericht Entwarnung, wie das Klini­kum heute mitteilte.

Es ergaben sich demnach bei den rund zweiwöchigen Untersuchungen keine Hinwei­se darauf, dass ein von April 2014 bis zu seinem Tod im Juni 2016 in der Klinik für Neu­ro­logie beschäftigter Mediziner Kinder am Westpfalz-Klinikum missbraucht haben könnte.

Unter anderem sei überprüft worden, ob der ehemalige Assistenzarzt Kontakt zu min­der­jährigen Patienten hatte und ob er sich unberechtigten Zugriff auf Patientendaten ver­schafft habe. Das Klinikum hatte sich zu einer Überprüfung der Patientenkontakte des Arztes entschlossen, nachdem es am Universitätsklinikum des Saarlandes (UKS) Ver­dachtsfälle von sexuellem Missbrauch gegeben hatte.

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Ende Juni war der Verdacht bekanntgeworden, dass der ehemalige Assistenzarzt der Kinder- und Jugendpsychiatrie am UKS in Homburg von 2010 bis 2014 womöglich meh­rere Kinder bei Untersuchungen sexuell missbraucht hatte. Die Eltern der meist fünf bis acht Jahre alten Kinder wurden bis vor kurzem nicht darüber informiert.

Die Staatsanwaltschaft hatte wegen der Behandlung von 34 Patienten ermittelt. Nach dem Tod des Arztes 2016 waren die Ermittlungen eingestellt worden. © dpa/aerzteblatt.de

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