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Zahl der über 100-Jährigen steigt deutlich an

Dienstag, 9. Juli 2019

/tina7si, stockadobecom

Wiesbaden – Die weltweite Zahl der Menschen ab 100 Jahren ist im vergangenen Jahr auf den neuen Höchstwert von rund 533.000 gestiegen. Das teilte das Statisti­sche Bun­desamt (Destatis) anlässlich des Weltbevölkerungstages mit.

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Demnach hat sich die Zahl der Hochbetagten seit der Jahrtausendwende fast vervier­facht. Im Jahr 2000 umfasste die Altersgruppe ab 100 Jahren weltweit den Statistikern zufolge noch rund 151.000 Personen. Die Daten sind Schätzungen der Vereinten Natio­nen (UN). © may/EB/aerzteblatt.de

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Splettstösser
am Donnerstag, 11. Juli 2019, 11:12

irreführend....

Man könnte hier leicht schlussfolgern, dass wir immer gesunder und älter werden. Dem ist leider nicht so. Beispielsweise nimmt seit 2014 die Lebenserwartung in den USA ab. Unsere älteren Menschen sind meist multimorbid und auf fremde Hilfe angewiesen. Meine Pat. sind im Mittel 84 Jahre alt. 86% haben bereits kognitive Defizite, 94% haben cerebrale degenerative Veränderungen. Nur noch in den wenigen abgeschieden Regionen sieht man noch ursprünglich lebende indigene Völker. Dort sind die älteren Menschen in der Mitte der Gesellschaft, sind Stammesfürsten, geachtet aufgrund ihrer Weisheit, ihres Erfahrungswissens. Es ist noch gar nicht so lange her, da war die Demenz oder die koronare Herzkrankheit eine Rarität und Kollegen mussten weit Reisen, um Pat. mit den Erkrankungen kennen zu lernen.
Multimorbidität im Alter ist nicht normal, auch wenn es den überwiegenden Anteil unserer älteren Bevölkerung betrifft.
Wir müssen erkennen, dass wir uns in vielen Dingen in einer Sackgasse befinden und zurück kehren in die Ursprünglichkeit, wieder im Einklang mit der Welt leben. Der Welterschöpfungstag ist jedes Jahr früher, solange wir diese Entwicklung nicht umkehren, kann es keine Gesundheit geben im hohen Alter; denn wir müssen uns zunehmend mit unseren "Kreationen" auseinandersetzen (über 80000 Chemikalien neu in 90 Jahren).
LNS

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