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BÄK-Präsident regt Zertifikat für Fitness-Studios im Kampf gegen Doping an

Mittwoch, 10. Juli 2019

/dpa

Düsseldorf – Nach der großangelegten Doping-Razzia auf drei Kontinenten hat sich der Präsident der Bundesärztekammer (BÄK), Klaus Reinhardt, für ein Zertifikat für Fitness-Studios ausgesprochen.

„Breitensportler, die Anabolika nehmen, setzen sich erheblichen Gefahren aus. Sie können Nierenschäden, Tumore und andere schwere bleibende Krank­heiten provo­zieren“, sagte er der Rheinischen Post. Verstärkte Kontrollen könnten vor diesen Ge­fahren schützen und den Handel mit Do­ping­mitteln unterbinden.

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Die Fitnessstudios, „die jeder Form von Doping eine klare Ab­sage erteilen und in de­nen die Sportler über die Gefahren des Konsums von Doping­mitteln aufgeklärt wer­den“, sollen nach Meinung von Reinhardt ein solches Zertifikat erhalten. „Wir brau­chen im Breitensport eine Kultur, die Doping ablehnt“, so der BÄK-Präsident.

Bei einer Razzia in Europa, den USA und Kolumbien waren Sicherheitsbehörden in 33 Ländern gegen den Handel mit Anabolika und gefälschten Medikamenten vorgegan­gen.

An dem Einsatz unter Federführung der italienischen und griechischen Polizei war auch die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) beteiligt. Europaweit wurden 234 Ver­dächtige festgenommen, neun Drogenlabore ausgehoben und tonnenweise Doping­prä­parate beschlagnahmt. © dpa/aerzteblatt.de

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