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Ausland

Brüssel erlaubt GSK-Pfizer-Zusammen­schluss bei rezeptfreien Arzneimitteln

Donnerstag, 11. Juli 2019

/dpa

Brüssel – Die EU-Wettbewerbshüter haben den Zusammenschluss von GlaxoSmith­Kline (GSK) und Pfizer bei rezeptfreien Medikamenten unter Auflagen erlaubt. Das US-Un­ternehmen Pfizer müsse dafür seine Schmerzmittelsparte zur äußerlichen Anwendung der Marke ThermaCare veräußern, teilte die EU-Kommission heute in Brüssel mit.

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Die beiden Firmen hatten vereinbart, ihre jeweiligen Sparten (Consumer Health) in ein Gemeinschaftsunternehmen einzubringen. Unter dem Dach des neuen Unternehmens finden sich Medikamente wie das Schmerzgel Voltaren und das Schmerzmittel Spalt. Der britische Konzern GSK soll an dem neuen Unternehmen für Apotheke und Super­markt die Mehrheit halten.

Die ThermaCare-Marke müsse an einen geeigneten Käufer abgegeben werden, dem die EU-Kommission wiederum zustimmen müsse, erklärte die Brüsseler Behörde wei­ter. Die Abspaltung der Sparten für rezeptfreie Medikamente war in der Pharmabran­che zuletzt ein Trend. Sie bringen üblicherweise nur kleine Gewinnmargen. Zudem stagnieren die Umsätze weitgehend. © dpa/aerzteblatt.de

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