NewsAuslandUN-Flüchtlingshilfs­werk ruft zu Rettungsaktionen im Mittelmeer auf
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Ausland

UN-Flüchtlingshilfs­werk ruft zu Rettungsaktionen im Mittelmeer auf

Freitag, 12. Juli 2019

/dpa

Genf – Die unhaltbaren Zustände für Flüchtlinge und andere Migranten in Libyen müssen die Europäer und andere Aufnahmeländer nach Überzeugung der Vereinten Nationen zum Umdenken zwingen.

Die Europäer sollten ihre eingestellten Such- und Rettungsaktionen im Mittelmeer wieder aufnehmen und die Migranten in sichere Häfen bringen, verlangten der Chef des UN-Flüchtlingshilfswerks (UNHCR), Filippo Grandi, und der Chef der Organisation für Migration (IOM), Antonio Vitorino, in einer Erklärung in Genf.

Anzeige

Zudem seien dringend mehr Aufnahmeplätze für in Libyen Gestrandete nötig. Die Rückführung von Migranten nach Libyen, die auf dem Mittelmeer gerettet werden, müsse gestoppt werden. Libyen sei ein gefährliches Pflaster.

Eine Tragödie wie der Tod von mehr als 50 Migranten, die vergangene Woche bei einem Raketeneinschlag im Internierungslager Tadschura östlich von Tripolis um­kamen, dürfe sich nie wieder­holen. Die Gegend ist seit Beginn der Offensive von General Chalifa Haftar, der die Regierung in der Hauptstadt stürzen will, heftig umkämpft.

Nach Angaben von UNHCR und IOM halten sich in Libyen rund 50.000 registrierte Flüchtlinge und Asylsuchende auf, ebenso wie 800.000 weitere Migranten. © dpa/aerzteblatt.de

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

LNS

Nachrichten zum Thema

18. Oktober 2019
Genf – Gesundheitsexperten prüfen Fortschritte beim Kampf gegen die lebensgefährliche Infektionskrankheit Ebola im Kongo in Afrika. Weil der Ausbruch nach mehr als einem Jahr noch nicht unter
WHO-Experten prüfen Fortschritte im Kampf gegen Ebola
16. Oktober 2019
Damaskus – Im Zuge der türkischen Militäroffensive in Nordsyrien und der „extrem instabilen Situation“ zieht die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen (MSF) alle internationalen Mitarbeiter aus der
Ärzte ohne Grenzen zieht Mitarbeiter aus Nordsyrien ab
15. Oktober 2019
Köln – Seit dem Beginn der türkischen Militäroffensive in Nordsyrien befinden sich nach Schätzungen des UN-Kinderhilfswerks Unicef fast 70.000 Kinder auf der Flucht. Bis heute seien in Nordostsyrien
Fast 70.000 Kinder in Nordsyrien auf der Flucht
15. Oktober 2019
Berlin – Die Welthungerhilfe warnt vor neuen Gefahren für die Ernährungssicherheit durch den Klimawandel in ohnehin gefährdeten Staaten. „Die Bekämpfung von Hunger und Unterernährung in einem sich
Der Klimawandel verschärft den Hunger
15. Oktober 2019
Athen/Lesbos – Im völlig überfüllten Migrantenlager der griechischen Insel Samos hat es am gestern Abend nach einem Streit zwischen Syrern und Afghanen schwere Krawalle gegeben. Nach einer
Ausschreitungen in Migrantenlager auf Samos
15. Oktober 2019
Rom – Italien hat der Hilfsorganisation SOS Méditerranée erlaubt, die 176 Flüchtlinge an Bord des Rettungsschiffs „Ocean Viking“ an Land zu bringen. Das teilte die Organisation gestern am späten Abend
Italien lässt Flüchtlinge von „Ocean Viking“ an Land
14. Oktober 2019
Kairo – Die Welt­gesund­heits­organi­sation (WHO) hat sich besorgt über die humanitäre Lage im Nordosten Syriens nach dem Beginn der türkischen Offensive gegen die Kurdenmiliz YPG gezeigt. Bei den Kämpfen
LNS

Fachgebiet

Anzeige

Weitere...

Aktuelle Kommentare

Archiv

NEWSLETTER