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Politik

Kassen stellen Kommunen erneut Geld für Präventionsangebote bereit

Montag, 15. Juli 2019

/Robert Kneschke, stockadobecom

Berlin – Die gesetzliche Kran­ken­ver­siche­rung (GKV) unterstützt in den kommen­­­­­den vier Jahren kommunale Projekte der Gesund­heits­förder­ung für sozial und gesund­heit­lich benachteiligte Menschen mit 46 Millionen Euro. Das gabe der GKV-Spitzenver­band heute bekannt.

Gefördert werden demnach Maßnahmen insbesondere für Alleinerziehende, Men­schen mit Migrationshintergrund, Menschen mit Behinderungen oder Einschränkun­gen, ältere Menschen sowie Kinder und Jugendliche aus sucht- und/oder psychisch belasteten Familien.

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Das Vorhaben ist Teil des „GKV-Bündnisses für Gesundheit“, das alle 109 Kranken­kassen tragen. In einem ersten Teil des Programms ging es um den Aufbau von ge­sundheitsförderlichen Strukturen in sozial benachteiligten Kommunen. Das zweite Angebot steht nun allen Kommunen offen. Für beide Angebote zusammen stellt die GKV insgesamt fast 90 Millionen Euro zur Verfügung.

„Die Zusammenarbeit mit den Kommunen ist für die Krankenkassen zentral, um
Men­schen zu erreichen, die einen großen Bedarf an präventiven Angeboten haben“, sagte Gernot Kiefer, stellvertretender Vorstandsvorsitzender des GKV-Spitzenver­bands.

Die Kassen finanzieren Maßnahmen, die gesundheitsförderliche Lebensbedingungen für diese Zielgruppen schaffen sowie ihre Gesundheit und Gesundheitskompetenz fördern sollen. Hierbei können Kommunen mit lokalen Kooperationspartnern wie Sportvereinen, Beratungsstellen, Nachbarschaftseinrichtungen oder Wohlfahrtsver­bän­den zusammenarbeiten.

Laut dem „GKV-Bündnis für Gesundheit“ gehen die Kassen von 422 antragsberechtig­ten Kommunen aus. Für die kommenden vier Jahre könne jede Kommune, die ein qualitativ hochwertiges und interessantes Konzept einreiche, bis zu 110.000 Euro für ihre Vorhaben erhalten. Der Eigenanteil der Kommunen liegt bei 20 bis 30 Prozent. © hil/aerzteblatt.de

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