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Studierende der Universitäten Dresden und Leipzig kritisieren geplante Landarztquote

Montag, 15. Juli 2019

/dpa

Dresden/Leipzig – Studierende der Universitäten Dresden und Leipzig haben die ge­plante Landarztquote in Sachsen kritisiert. Es sei zu befürchten, dass durch die Einfüh­rung einer solchen Quote Landärzten das Stigma von Ärzten zweiter Klasse auferlegt werde, teilten der Fachschaftsrat Medizin und Zahnmedizin Dresden und der Fach­schaftsrat Humanmedizin Leipzig heute mit.

Es sei zu bezweifeln, dass 100 zusätzliche Studienplätze mit 30 Millionen Euro finan­zier­bar seien, hieß es. Bei einer solchen Erhöhung fielen nicht nur laufende Kosten an, son­dern auch Geld für zusätzliche Räumlichkeiten und weitere Lehrmaterialien.

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Sachsens Regierung hatte im Juni ein 20-Punkte-Programm zur medizinischen Ver­sor­gung beschlossen. Es sieht unter anderem die Einführung der Landarztquote und 100 zusätzliche Medizinstudienplätze vor.

Für die Umsetzung bis 2035 sind im Doppelhaushalt 2019/2020 bereits rund 30 Millio­nen Euro eingeplant. Die Mittel zur Aufstockung der Studienplätze und weitere Maß­nahmen im Hochschulbereich sollen im nächsten Etat folgen. © dpa/aerzteblatt.de

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