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Berlin soll Forschungszentrum zum Klimawandel bekommen

Montag, 15. Juli 2019

/picture alliance, ZUMA Press (Archivbild)

Berlin – Der Klimawandel soll in Berlin an einer neuen Einrichtung erforscht werden. Die drei großen Berliner Universitäten und die Charité – Universitätsmedizin Berlin planen ein neues Zentrum zu dem Thema, wie sie heute gemeinsam ankündigten.

Vorgesehen sei, dass Wissenschaftler verschiedener Fachrichtungen dort gemeinsam forschen. „Die Bewegung ,Fridays for Future' hat einmal mehr deutlich gemacht, wie groß der politische und gesellschaftliche Handlungsdruck beim Thema Klimawandel ist“, hieß es in der Mitteilung. Es gebe Gespräche mit der Protestbewegung zu möglichen Formen der Zusammenarbeit. Details, etwa zur Finanzierung des Vorhabens, wurden nicht genannt.

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Eine TU-Sprecherin sagte auf Anfrage, die Pläne würden im September konkretisiert. Die Universitäten und die Charité pflegen mehrere Kooperationen, etwa in einem Zentrum zur Digitalisierungsforschung. Als Verbund (sogenannte Berlin University Alliance) treten sie auch in der Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder an. Im Wettbewerb der Top-Universitäten bundesweit fällt am Freitag die Entscheidung.

„Ich verspreche mir von dem Zentrum, dass es neue Erkenntnisse für die Auseinan­dersetzung mit Ursachen und Folgen des Klimawandels liefert und auch zu einem zentralen Ansprechpartner der Politik wird“, erklärte Berlins Regierender Bürgermeis­ter und Wissenschaftssenator Michael Müller (SPD). Die Klimaforschung in Berlin werde mit der Initiative auf „ein neues Level“ gehoben. © dpa/aerzteblatt.de

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