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Zentrum für Bewegungsforschung in Würzburg eröffnet

Mittwoch, 17. Juli 2019

Würzburg – Die Orthopädi­sche Klinik des Universitätsklinikums Würzburg hat mit dem Bernhard-Heine-Centrum für Bewegungsforschung ein neues Zentrum eröffnet. Es soll neue Konzepte zur Förderung der Beweglichkeit erarbeiten. Die Wissen­schaft­ler des Bernhard-Heine-Centrums sollen Technologien für die Prä­ven­tion, Therapie und Rehabilitation bei degenerativen Erkrankungen von Muskeln, Knochen und Ge­lenken entwickeln.

„Wir wollen die Prinzipien der ständigen Geweberegeneration von Muskeln, Knochen, Sehnen und Gelenken fundiert erforschen und die Ergebnisse in die Lebensberatung und in medizinische Behandlungsstrategien einfließen lassen“, sagte Franz Jakob, Professor am Lehrstuhl für Orthopädie der Julius-Maximilians-Universität Würzburg (JMU) und einer der Direktoren des neuen Zentrums. Wichtig seien Konzepte zur För­derung derBeweglichkeit, die indi viduell an Alter, Leistungsfähigkeit und Erkrankun­gen der Patienten angepasst seien, betonte er.

„Wie wirkt sich Training auf die Verbesserung der Leistungsfähigkeit aus, und zwar bezüglich der allgemeinen Leistung als auch in der Rehabilitation? Welchen Einfluss können psychische, neurologische oder kardiale Faktoren haben? Hier soll das Bernhard-Heine-Centrum als Plattform für interdisziplinäre Denkansätze dienen“, erläuterte der Direktor der Orthopädischen Universitätsklinik, Maximilian Rudert, bei der Eröffnung.

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An dem Zentrum arbeiteten daher auch Forschungsgruppen aus den Lebenswissen­schaften, der Biotechnologie und der Computertechnologie mit. Jakob betonte, in Deutschland gebe es verschiedene vom Bund geförderte Gesundheitsforschungs­zen­tren, aber keines davon beschäftige sich mit dem Muskel-Skelett-System.

Dabei gebe es viele Wechselwirkungen zwischen altersbedingten Erkrankungen des Bewegungsapparates und Einschränkungen der geistigen Leistungsfähigkeit, die noch nicht gut genug verstanden seien, so der JMU-Mediziner. Hier soll das neue Bernhard-Heine-Centrum für Bewegungsforschung den Standort Würzburg und das Land Bayern zu Vorreitern machen, sagte er. © hil/aerzteblatt.de

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