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Hackerangriff auf Krankenhäuser

Mittwoch, 17. Juli 2019

/dpa

Mainz – Krankenhäuser und andere Einrichtungen des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Rheinland-Pfalz und im Saarland sind von einem Cyberangriff betroffen. Das teilte die DRK Trägergesellschaft Süd-West mit. Die Verfügbarkeit von Daten sei ein­geschränkt, die Versorgung der Patienten aber gewährleistet. Zuvor hatte die Worm­ser Zeitung berichtet.

Der Angriff sei am Sonntagmorgen bemerkt worden. Das komplette Netzwerk des Ver­bundes sei von einer Schadsoftware befallen gewesen, die Server und Datenbanken kryptisch verschlüsselt. Die Verschlüsselung wurde am Sonntagnachmittag gestoppt, wie die Trägergesellschaft mitteilte. Unter ihrem Dach sind elf Krankenhäuser und vier Altenpflegeeinrichtungen in Rheinland-Pfalz und im Saarland organisiert.

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Die Server seien aus Sicherheitsgründen vom Netz genommen worden und würden auf einen Befall überprüft. Die Aufnahme der Patienten und Befunde von Laborunter­suchungen würden in der Zeit mit Bleistift, Kugelschreiber und Papier vorgenommen, sagte der Geschäftsführer der Trägergesellschaft, Bernd Decker. „So wie das früher mal war.“ Medizinische Geräte seien nicht betroffen. Es gebe auch keine Hinweise darauf, dass unbefugt Einsicht in vertrauliche Daten genommen wurde.

Das Landeskriminalamt sei eingeschaltet, teilte die Trägergesellschaft mit. Eine Spre­cherin des LKA bestätigte eine Anzeige. Es ermittelt die Landeszentralstelle Cyber­crime bei der Generalstaatsanwaltschaft Koblenz, wie ein Sprecher der Behörde mitteilte. © dpa/aerzteblatt.de

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Dr. med. Armin Conradt
am Mittwoch, 17. Juli 2019, 19:53

Herr Spahn,

schauen Sie genau hin und stoppen Sie die Strafe für die Verweigerung der Telematik TI.
LNS

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