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Pharma- und Laborausrüster Sartorius wird optimistischer

Freitag, 19. Juli 2019

/dpa

Göttingen – Die unverändert starke Nachfrage nach Technologien zur Herstellung von Biopharmazeutika hat dem Pharma- und Laborzulieferer Sartorius im zweiten Quartal weiteren Schwung verliehen. Sowohl Umsatz als auch Gewinn legten kräftig zu, wie das MDax-Unternehmen heute in Göttingen mitteilte. Bei den Auftragseingängen verzeichnete Sartorius ebenfalls deutliche Zuwächse.

Der Vorstand hob daher die Umsatzziele für die Sparte Bioprocess Solutions – dabei geht es um Technologien für die Produktion von Biopharmazeutika – und den Gesamt­konzern an. Im Gesamtjahr soll der Konzernumsatz nun um etwa 10 bis 14 Prozent steigen.

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Bislang war Sartorius bei den Erlösen von einer Steigerung zwischen 7 und 11 Pro­zent ausgegangen. Vom Umsatz sollen im Gesamtjahr weiterhin 27 Prozent als berei­nigter operativer Gewinn beim Unternehmen hängenbleiben.

Im ersten Halbjahr kletterte der Umsatz bereinigt um Wechselkurseffekte um knapp 16 Prozent auf 894,7 Millionen Euro. Als bereinigter Gewinn blieben 101,5 Millionen Euro hängen, nach rund 80 Millionen Euro in den ersten sechs Monaten des Vorjahres.

Konzernchef Joachim Kreuzburg äußerte sich mit dem bisherigen Jahresverlauf zu­frieden. Er verwies jedoch darauf, dass die beiden Sparten eine unterschiedliche Wachstumsdynamik hätten. So habe sich das Wachstum im Laborgeschäft wegen des schwächeren konjunkturellen Umfelds verlangsamt. © dpa/aerzteblatt.de

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