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Baden-Württemberg bekommt vier Zentren für personalisierte Medizin

Montag, 22. Juli 2019

/Catalin, stockadobecom

Tübingen/Stuttgart – Die baden-württembergischen Landesregierung will die perso­na­lisierte Medizin weiter ausbauen. Sie hat dafür den Auf- beziehungsweise Ausbau von „Zentren für personalisierte Medizin“ (ZPM) an vier Standorten beschlossen: an den Universitätskliniken in Heidelberg, Freiburg, Tübingen und Ulm.

Mit dem beschlossenen Aufbau von ZPM schaffe Baden-Württemberg eine bun­des­weit einmalige Struktur und mache das Land zum Vorreiter für Diagnose und The­ra­pie der Zukunft, sagte der Sprecher des Tübinger ZPM und Direktor der Medizinischen Universi­täts­­klinik I, Nisar Peter Malek. Man werde die neu entwickelten diagnostischen und therapeu­ti­schen Verfahren schrittweise allen Patienten in Baden-Württemberg an­bieten könn­en.

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Die ZPM sollen sich zunächst auf die Entwicklung zukunftsweisender Diagnoseverfah­ren und Therapien bei Krebserkrankungen konzentrieren. In einer zweiten Ausbau­pha­­­­se sollen schrittweise Partnerstandorte auch an weiteren, leistungsstarken Kran­kenhäusern aufgebaut werden, wie Malek berichtet. Zudem ist geplant, das Leistungs­spektrum schrittweise auf entzündliche Erkrankungen, Infektionskrankheiten und neu­rologische Erkrankungen auszuweiten.

Wie der Sprecher des Tübinger ZPM berichtet, wollen die vier baden-württembergi­schen Zentren eine gemeinsame Datenstruktur aufbauen. Er bezeichnete das als ein „ganz wesentli­ches Element, um im Bereich der personalisierten Medizin erfolgreich sein zu können“.

Um Krankheiten effektiver als in der Vergangenheit erkennen und behandeln zu können, müsse die Medizin den einzelnen Patienten aber auch die Krankheit in ihren vielfältigen Erscheinungsformen besser und vollständiger begreifen, so Malek. Dies sei nur möglich durch die Analyse und Auswertung großer Datenmengen. Dabei werde dem Datenschutz höchste Priorität eingeräumt. © hil/aerzteblatt.de

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