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Lunapharm will Entschädigung vom Land

Montag, 22. Juli 2019

/dpa

Potsdam – Nach dem Skandal um möglicherweise gestohlene Krebsmedikamente hat der Brandenburger Pharmahändler Lunapharm Entschädigung vom Land Branden­burg gefordert. „Es handelt sich um einen hohen zweistelligen Millionenbetrag“, sagte Klaus Kocks, Sprecher von Lunapharm, vorgestern.

Die Sprecherin des Gesundheitsministeriums in Brandenburg, Gerlinde Krahnert, be­stä­tigte die Forderung nach einer Entschädigung. Ein entsprechender Antrag sei ein­ge­­gan­gen und werde vom Landesamt geprüft, sagte sie auf Anfrage.

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Zuvor hatte die Märki­sche Allgemeine Zeitung berichtet. Die von der Zeitung genannte Forderung von rund 70 Millionen Euro wollten weder das Unternehmen, noch die Minis­­teriumssprecherin bestätigen.

Lunapharm war vorgeworfen worden, mit angeblich in Griechenland gestohlenen Krebsmedikamenten gehandelt zu haben. In Zusammenhang mit der Aufklärung trat Brandenburgs Gesundheitsministerin Diana Golze (Linke) zurück.

Das Unternehmen hat die Vorwürfe komplett zurückgewiesen und will am kommenden Donnerstag seine Sicht der Dinge auf einem Pressetermin darlegen. © dpa/aerzteblatt.de

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