NewsAuslandWeiter keine europäische Lösung für Seenotrettung im Mittelmeer
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Ausland

Weiter keine europäische Lösung für Seenotrettung im Mittelmeer

Montag, 22. Juli 2019

Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) /picture alliance, AP Photo

Paris – Im Streit um eine europäische Übergangsregelung für die Seenotrettung im Mittelmeer haben wichtige EU-Staaten weiter keine Lösung gefunden. „Ich glaube, dass wir noch nicht am Ziel sind, aber dass wir deutlich weitergekommen sind und weiter sind, als wir bisher in dieser Frage jemals waren“, sagte Bundesaußenminister Heiko Maas heute in Paris. Maas äußerte sich am Rande von informellen Beratungen mehrerer EU-Innen- und Außenminister zu dem Thema.

Anzeige

Deutschland und Frankreich hatten erst in der vergangenen Woche bei einem EU-Treffen in Helsinki versucht, eine europäische Übergangsregelung zur Verteilung von Migranten auf den Weg zu bringen, die im Mittelmeer gerettet werden. Für die erste Septemberwoche ist ein neuerliches Sondertreffen auf Malta geplant – dieser Termin war bereits in Helsinki mitgeteilt worden.

Die geplante Übergangsregelung soll verhindern, dass Italien und Malta Schiffen mit geretteten Menschen die Einfahrt in ihre Häfen untersagen. Beide Staaten hatten dies in der Vergangenheit mehrfach getan, weil sie befürchteten, mit der Verantwortung für die Migranten von den EU-Partnern alleine gelassen zu werden. Infolgedessen harrten Menschen auf privaten Rettungsschiffen oft tagelang an Bord aus, bis eine Lösung gefunden wird. © dpa/aerzteblatt.de

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

LNS

Nachrichten zum Thema

16. Oktober 2019
Damaskus – Im Zuge der türkischen Militäroffensive in Nordsyrien und der „extrem instabilen Situation“ zieht die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen (MSF) alle internationalen Mitarbeiter aus der
Ärzte ohne Grenzen zieht Mitarbeiter aus Nordsyrien ab
15. Oktober 2019
Köln – Seit dem Beginn der türkischen Militäroffensive in Nordsyrien befinden sich nach Schätzungen des UN-Kinderhilfswerks Unicef fast 70.000 Kinder auf der Flucht. Bis heute seien in Nordostsyrien
Fast 70.000 Kinder in Nordsyrien auf der Flucht
15. Oktober 2019
Berlin – Die Welthungerhilfe warnt vor neuen Gefahren für die Ernährungssicherheit durch den Klimawandel in ohnehin gefährdeten Staaten. „Die Bekämpfung von Hunger und Unterernährung in einem sich
Der Klimawandel verschärft den Hunger
15. Oktober 2019
Athen/Lesbos – Im völlig überfüllten Migrantenlager der griechischen Insel Samos hat es am gestern Abend nach einem Streit zwischen Syrern und Afghanen schwere Krawalle gegeben. Nach einer
Ausschreitungen in Migrantenlager auf Samos
15. Oktober 2019
Rom – Italien hat der Hilfsorganisation SOS Méditerranée erlaubt, die 176 Flüchtlinge an Bord des Rettungsschiffs „Ocean Viking“ an Land zu bringen. Das teilte die Organisation gestern am späten Abend
Italien lässt Flüchtlinge von „Ocean Viking“ an Land
14. Oktober 2019
Potsdam – Die künftige rot-schwarz-grüne Koalition will in Brandenburg künftig mehrere hundert Flüchtlinge aus humanitären Notlagen aufnehmen. „Wir haben uns auf zwei sehr ambitionierte Programme
Koalitionsrunde in Brandenburg beschließt Aufnahmeprogramme für Flüchtlinge
14. Oktober 2019
Kairo – Die Welt­gesund­heits­organi­sation (WHO) hat sich besorgt über die humanitäre Lage im Nordosten Syriens nach dem Beginn der türkischen Offensive gegen die Kurdenmiliz YPG gezeigt. Bei den Kämpfen
LNS LNS LNS

Fachgebiet

Anzeige

Weitere...

Aktuelle Kommentare

Archiv

NEWSLETTER