NewsAuslandPariser Behörden widersprechen Gerüchten über radioaktive Belastung des Trinkwassers
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Ausland

Pariser Behörden widersprechen Gerüchten über radioaktive Belastung des Trinkwassers

Montag, 22. Juli 2019

/lemélangedesgenres, stock.adobe.com

Paris – Die Behörden in Paris haben Gerüchten in den sozialen Netzwerken wider­spro­chen, wonach das Trinkwasser in der französischen Hauptstadt mit radioaktivem Tritium belastet sei.

Die Messwerte hätten keine Risiken für die Gesundheit ergeben, das Leitungswasser könne ohne Einschränkungen getrunken werden, erklärte die Pariser Präfektur im Kurzbotschaftendienst Twitter.

Anzeige

Die Pariser Wasserwerke dementierten die Gerüchte ebenfalls. Das Trinken des Lei­tungswassers in der Hauptstadt stelle kein Gesundheitsrisiko dar, hieß es bei Twitter. Tritium sei nur in „unendlich kleinen Dosen“ vorhanden und stelle weder kurz- noch langfristig ein Gesundheitsrisiko dar.

Zuvor hatten mehrere Beiträge in den sozialen Netzwerken vor Belastungen des Leitungswassers mit dem radioaktiven Wasserstoff-Isotop Tritium gewarnt und vom Trinken abgeraten.

Eine westfranzösische Organisation hatte am vergangenen Mittwoch vor einer radio­aktiven „Kontaminierung“ des Pariser Trinkwassers gewarnt, zugleich aber darauf hingewiesen, dass die Werte die gesetzlichen Obergrenzen nicht überschritten. © afp/aerzteblatt.de

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

LNS

Nachrichten zum Thema

26. Mai 2020
Paris − Die französische Regierung hat als Konsequenz aus der Coronakrise „massive Investitionen“ in die öffentlichen Krankenhäuser zugesagt. Premierminister Edouard Philippe stellte gestern
Frankreich will massiv in Krankenhäuser investieren
20. Mai 2020
Paris − Die Abgeordnete Sabine Thillaye, die als einzige Deutsche in der französischen Nationalversammlung sitzt, hat Präsident Emmanuel Macron zum Umdenken in der Coronakrise aufgerufen. Sie
Deutsch-französische Abgeordnete ruft zur mehr Investition in Kliniken auf
18. Mai 2020
Garching – Am Forschungsreaktor FRM II in Garching bei München ist radioaktives C-14 ausgetreten. Der Jahresgrenzwert des radioaktiven Nuklids sei überschritten worden, teilte die Technische
Radioaktives C-14 aus Forschungsreaktor entwichen
18. Mai 2020
Straßburg − Keine Anzug tragenden Abgeordneten und ihre gestressten Assistenten mehr, dafür weiße Kittel und Schutzmasken: Der Sitz des EU-Parlaments in Straßburg ist im Zuge der Coronapandemie
EU-Parlament in Straßburg zu SARS-CoV-2-Testzentrum umfunktioniert
15. Mai 2020
Paris – Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat angesichts der Coronapandemie „Fehler“ bei der umstrittenen Gesundheitsreform eingeräumt. Er wolle die „Verarmung“ des Gesundheitspersonals beenden,
Macron räumt „Fehler“ bei Gesundheitsreform ein
6. Mai 2020
Paris − Französische Infektiologen sind bei einer retrospektiven Analyse von Krankenakten auf den Fall eines 42-jährigen Fischhändlers gestoßen, dessen Symptome COVID-19 ähnelten. Der Mann wurde
COVID-19: Erste Erkrankung in Frankreich bereits Ende Dezember?
29. April 2020
Wien – Nach Fortschritten im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 wagen einige Länder Lockerungen ihrer Ausgangsbeschränkungen und anderer Schutzmaßnahmen. Österreich kündigte ein
LNS LNS LNS

Fachgebiet

Anzeige

Weitere...

Aktuelle Kommentare

Archiv

NEWSLETTER