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Ausland

Rückgang neuer HIV-Infektionen bei Kindern stockt

Dienstag, 23. Juli 2019

/Romanova Anna, stock.adobe.com

Berlin – Etwa 160.000 Kinder und Jugendliche haben sich im vergangenen Jahr weltweit mit HIV angesteckt. Das teilte das UN-Programm der Vereinten Natio­nen für HIV/Aids (UNAids) gestern auf einer internationalen Konferenz in Mexiko mit. Ein großer Teil der Infektionen geschah im Mutterleib oder während des Stillens.

Die Zahl der Neuansteckungen bei den Null- bis 14-Jährigen war seit 2010 zwar zu­nächst stark gesunken. In den vergangenen Jahren flachte die Kurve jedoch ab. So wur­de das von der UN gesteckte Ziel weit verfehlt, dass sich im Jahr 2018 nur noch 40.000 Kinder und Jugendliche mit dem HI-Virus infizieren.

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„Das Versäumnis, die Ziele für 2018 zu erreichen, um neue HIV-Infektionen bei Kindern und Jugendlichen zu reduzieren und den Zugang zu lebensrettender Behandlung zu er­weitern, ist sowohl enttäuschend als auch frustrierend“, sagte die kommissarische UN­Aids-Geschäftsführerin Gunilla Carlsson.

Man müsse schnell handeln, um die Situation umzukehren und die Verpflichtung einzu­lösen, die Aids-Epidemie für die nächste Gene­ration zu beenden. Bis 2020 sollen sich nach den Plänen der UN weniger als 20.000 Kinder neu mit HIV infizieren. Dieses Ziel scheint auf der Basis der aktuellen Entwicklung nur schwer erreich­bar. © dpa/aerzteblatt.de

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