NewsPolitikLinke monieren zu langsame Rettungsdienst­einsätze in Sachsen
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Politik

Linke monieren zu langsame Rettungsdienst­einsätze in Sachsen

Freitag, 26. Juli 2019

/dpa

Dresden – Die Linken in Sachsen haben kritisiert, dass Rettungsdienste oft länger als die vorgesehenen zwölf Minuten zu Einsatzorten brauchen. Dabei zähle im lebens­be­drohlichen Notfall jede Sekunde, teilte die Landtagsabgeordnete Susanne Schaper heute in Dresden mit. Eigentlich solle die Frist von 12 Minuten in 95 Prozent aller Notfälle eingehalten werden. Diese Quote werde aber in ganz Sachsen unterschritten.

„Besonders tragisch ist die Situation im Landkreis Leipzig, wo die Hilfsfrist nur in rund 65 Prozent der Fälle eingehalten werden konnte“, sagte Schaper in Auswertung einer Kleinen Anfrage im Parlament.

Anzeige

Auch im Landkreis Nordsachsen, in der Stadt Leipzig sowie den Landkreisen Görlitz, Meißen und Bautzen mit Werten zwischen 70,4 und 76,4 Prozent könne man nur hoffen, dass niemand einen lebensbedrohlichen Notfall erleidet. Die Angaben bezie­hen sich auf das Jahr 2018.

Schaper sieht die schwarz-rote Regierung in der Pflicht. „Statt selbst aktiv zu werden und Initiativen zu ergreifen, schiebt man den schwarzen Peter den Rettungsdiensten zu und tut nichts, um diese zumindest bei der Einhaltung der Hilfsfristen zu unterstüt­zen.“ © dpa/aerzteblatt.de

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

LNS
LNS
Anzeige

Fachgebiet

Stellenangebote

    Anzeige

    Weitere...

    Aktuelle Kommentare

    Archiv

    NEWSLETTER