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Politik

Berlin stellt Antrag für kontrollierte Cannabisabgabe an Erwachsene

Freitag, 26. Juli 2019

/dpa

Berlin – Der rot-rot-grüne Berliner Senat will erreichen, dass Cannabis in der Stadt kon­trolliert an eine begrenzte Zahl von Erwachsenen abgegeben werden darf. Ein Antrag für ein wissenschaftlich begleitetes Modellprojekt solle im September beim zuständigen Bun­desinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) einge­reicht werden, sagte die Sprecherin für Gesundheits- und Drogenpolitik der Berliner Grünen-Fraktion, Cathe­rina Pieroth, gestern.

Vorgesehen sei, dass eine noch nicht näher benannte Zahl von Studienteilnehmern an neutralen Abgabestellen Cannabis in bestimmter Zusammensetzung beziehen kann. „Wir wollen mit so einem Modellprojekt erreichen, dass man dem Schwarzmarkt und der all­gemeinen Verfügbarkeit von verschiedensten Substanzen ein Stück weit den Boden ent­zieht“, sagte der Sprecher für Innen- und Drogenpolitik der Linken-Fraktion, Niklas Schrader.

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Ziel sei es, so auch den Jugendschutz zu verbessern. Wie viel Geld der Senat für das auf zwei Jahre angelegte Projekt einplant, sagten Pieroth und Schrader nicht – insgesamt seien für das Projekt sowie für Prävention je 3,6 Millionen Euro pro Jahr im Entwurf für den Haushalt 2020/21 vorgesehen.

Der Berliner Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg hatte in den vergangenen Jahren versucht, ein Modellprojekt für den kontrollierten Verkauf von Cannabis durchzusetzen. Das Bun­desinstitut lehnte den Antrag jedoch ab. Der Verkauf zu Genusszwecken sei unvereinbar mit dem Betäubungsmittelgesetz. © dpa/aerzteblatt.de

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Biochemie
am Samstag, 27. Juli 2019, 13:22

Ist Cannabis gut für ein gesundes Volk und seine Wirtschaft?

Die erste Frage ist doch immer, aus welcher Lebensgeschichte nehmen Menschen Cannabis?
Was wollen sie mit dem Wirkstoff Cannabis in ihrem Bewusstsein verändern?
Dann können wir die Lebensgeschichten von Menschen vergleichen die kein Cannabis haben möchten?
Wo liegt der unterschied?
Welche langfristigen folgen kann dieses haben auf die Entwicklung der Lebensgeschichten und Persönlichkeitsentwicklung der Personen?

Die Wirkung von Cannabis ist unter anderen:

Fühlen:
Häufig ist der Rausch von euphorischen Gefühlen gekennzeichnet ("high") bei gleichzeitiger emotionaler Gelassenheit.

Denken
Übliche Denkmuster treten in den Hintergrund. Neuartige Ideen und Einsichten, verbunden mit starken Gedankensprüngen, prägen das Denken unter Cannabiseinfluss.

Ich bin der Meinung, um das denken und fühlen in den Griff zu bekommen ist es besser keine Wirkstoffe zu nehmen die die Auseinandersetzung mit seinen denken und fühlen einschränken.

Beispiel:
Wenn eine Person Erlebnisse hat, die sie belasteten und jetzt immer wieder verdrängt, weil diese Angstgefühle machen.
Dann wäre ein Plan für die Zukunft etwas zu verändern, dass die Persönlichkeit die die Person hat in ihr Umfeld passt.
Wenn ich aber jetzt dauerhaft mein denken und fühlen durch Wirkstoffe wie Cannabis verändere, wie oben beschrieben. Dann kann es bei einigen dazu führen, das die Lösung die Flucht in den Rausch bleibt und die Lösung nicht mehr gesucht wird, weil der Leidensdruck nicht mehr da ist.

Ich denke dieser Hintergrund sollte mit in den öffentlichen Gesprächsraum. Hier geht es nicht darum einen Schuldigen zu finden. Wie wir es in den Rechtswissenschaften kennen. In der Psychologie geht es mehr darum zu erklären, welches schon sehr kompliziert ist.

Ich könnte mir durch aus gut vorstellen, dass manche Lebensgeschichten doch gut ausgehen.

Die Lebensumstände bringen die Menschen ja erst in die Situation zu konsumieren. Ich denke dieses gehört mit zu den Aufgaben der Politik.

Alle werden nicht die Kraft haben sich den verdrängten Erlebnissen, Gefühlen und Gedanken zu stellen, die sich über Jahre angesammelt haben. Ich denke hier an Mensch, die sich Wirkstoffe spritzen. Wir können auch von Fluchtsäugetieren sprechen.
Die Flucht in das schöne Gefühl, eine Welt die man ertragen kann.

Dazu sollten wir nicht vergessen unser Ernährung kann auch unser denken und fühlen beeinflussen, so kann es auch dazu beitragen etwas anders zu bewerten.

Ich denke dieses kann unter anderem mit dazu beitragen eine Lösung zu Entwickeln.

Grüße von Peter

















































LNS

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