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Woran Kooperationen in der Forschung häufig scheitern

Dienstag, 30. Juli 2019

/Alexander Raths, stock.adobe.com

Essen – Bei Forschungskooperationen kommt es immer wieder zu Problemen und Hemm­­nissen. Lösungsansätze und Hinweise dafür haben jetzt der Stifterverband für die Deutsche Wissen­schaft und die Heinz Nixdorf Stiftung im Rahmen ihres Programms „Future Lab Koopera­tionsgo­ver­nance“ erarbeitet.

Die Arbeitsgruppe hat vier Problemfelder identifiziert, die Kooperationen überdurch­schnittlich oft behindern. Dazu gehören unterschiedliche Ziele und intransparente Par­tikularinteressen der einzelnen Partner, die den gemeinsamen Erfolg der Forschungs­arbeit verhindern. Darüber hinaus erschweren gesetzliche Rahmenbedingungen das Teilen von Ressourcen wie Geld, Personal und Infrastruktur sowie von Erträgen.

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Ebenso führen kulturelle Unterschiede zu Missverständnissen und Vertrauensverlust, weil die jeweiligen Partner andere Werte, Normen oder Arbeitsweisen voraussetzen. Zudem ist die Auswahl des passenden Kooperationsformats aufgrund der komplexen Anforderungen von Hochschulkooperationen problematisch.

„Bei der Planung und Umsetzung von Kooperationen sollten die vier Hindernisse von An­fang an mitgedacht werden, um sie künftig zu vermeiden“, rät die Arbeitsgruppe.

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat in den Jahren 2014 bis 2016 Koopera­tions­formate von Hochschulen mit 3,4 Milliarden Euro unterstützt. Das ist knapp jeder zweite Euro der Gesamtförderung von 7,3 Milliarden Euro. © hil/aerzteblatt.de

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